Kurz gemeldet # 2![]()
Kurz gemeldet # 1![]()
Der aktuelle FIPJP-Kalender![]()
Wer den „Calendrier International“ auf der Website des Pétanque-Weltverbands FIPJP aufruft, vermisst bei den Terminen vielleicht die Jahreszahl. Wird hier nachgetragen: 2025. – Nachdem der Luxemburger Gérard Schneider im Oktober 2025 den inzwischen 80-jährigen Claude Azéma an der FIPJP-Spitze abgelöst hatte, konnte man sich etwas frischen Wind erhoffen – auch für den angestaubten Internet-Auftritt. Um die beiden Weltmeisterschaften des Jahres 2026 (Santa Susanna, Khon Kaen) in den Kalender zu pusten, war dieser Wind aber nicht frisch genug. Siehe FIPJP-Kalender »
Quelle: FIPJP – 24.08.2026
Essel![]()
Boule-Tage zum Genießen
Aller- und Leinetalturnier, das waren auch dieses Jahr zwei vergnügliche (und regenarme) Boule-Tage, mit viel Gelegenheit, alte Bekanntschaften zu pflegen, neue Kontakte zu knüpfen, bis tief in die Nacht zu feiern, Matjesbrötchen, Merguez und Käsekuchen zu genießen, sich beim Cornhole auszuprobieren und – achja – auch Boule zu spielen. Möglich gemacht von hochengagierten Esseler Gastgebern, die ihre 32-Felder-Anlage bestens in Schuss halten und an Kaffee- und Grillstand einen ebenso guten Job gemacht haben wie in der Abwicklung der beiden KO-ABCD-Wettberbe für je 64 Teams.
Allertal 2:2 am SA 22.08.
Im A-Finale setzten sich die Luhdener André Altvater und Mathias Künnecke gegen Christa und Honoré Balié vom SV Innerstetal durch.
A3 > Martina Theil, Paul Loth (LV Nord);
A3 > Lutz Jaeger, Michael Meyer (Nenndorf, Hohnstorf)
B-Finale > Vivien Nolte, Oliver von Alten gewinnen gegen Thorsten Dodzuhn, Bernd Kakoschke
C-Finale > Nils Allwardt, Oliver Lichtenberg gewinnen gegen Sarah Al Hares, Rainer Grunst
D-Finale > Drago Radonjic, Frank Weiß gewinnen gegen Petra Klitschke, Natascha Rathe
Sieg beim Leinetal-Triplette geht an den Norden
Den Turniersieg am Sonntag sicherten sich Paul Loth, Martina Theil und Paul Franke (Heider RBU, Elbe PC) mit einem 13:3 über Inge Jarmatz, Holger Noldt-Jarmatz und Thomas Westphal (B-Team Rettmer). Das B-Turnier gewannen die Luhdener Sandra Reisinger, André Altvater und Marc Rabe
Siegerfotos: Gisela Hintzmann (SA), Romi Rohlfs (SO) – 24.08.2026
Den 44. DM-Titel im Doublette sicherten sich am SO 23.08. in Saarlouis die Düsseldorfer Marco Lonken und Moritz Rosik. Im Finale überließen sie Leon Gotha-Jecle und Jannik Schaake (Mannheim-Waldhof) sechs Punkte. Für die wertvollste NPV-Platzierung sorgten Leon Jentsch und Noah Meyer, die mit 12:13 den Halbfinal-Einzug verpassten. Das Halbfinale im B-Turnier erreichten Lisa Gebhard und Martin Kuball (NiSa02); Platz 1 ging hier an die Saarmeister David Kosmala und Maurice Racz. Bester Niedersachse war einmal mehr Jan Garner, der mit Marco Schumacher Bronze gewann, allerdings für NRW. (Foto: Marco Lonken auf Facebook, 23.08.2026)
DM 2:2![]()
Tag 2 ohne drei
Rückschlag für den NPV bei den DM-Startplätzen
Ohne die Landesverbände Berlin, Nord und Ost wird am SO 23.08. das Achtelfinale der 44. Doublette-DM angepfiffen. Mit sechs BaWü- und vier NRW-Teams dominieren die beiden größten Landesverbände einmal mehr die heiße Phase. Norddeutsche Hoffnungen ruhen allein noch auf Leon Jentsch und Noah Meyer (NiSa01, Krähenwinkel, Jever), die in der Runde der letzten 16 auf BaWü13 mit Felix Hager und Chris Wörner treffen. Auch noch im Rennen: Jan Garner (bc Osterholz), der mit Stammpartner Marco Schumacher (Düsseldorf) für NRW angetreten ist und im Erfolgsfall mit Rekordmeister Klaus Mohr (13 x DM-Gold) gleichziehen könnte.
Wiedersehen in Poule 29
Drei der fünf Travemünde-Finalisten trafen sich am Samstagvormittag in Saarlouis wieder: In Poule-Runde 2 duellierten sich die Lübecker Marc Wildeboer und Didier Fifi (Nord03) mit Sönke Backens (BPV Freiburg), der diesmal seinen Spielpartner Matthias Laukart (PCB Horb) nicht vermisen musste. Das Match endete 13:3 für BaWü11. Auf der Strecke dieses allzu stark besetzten Poules 29 blieben Lisa Gebhard und Martin Kuball (NiSa02), die sich auf direktem Weg ins B-Turnier bewegten. BaWü11 blieb aber nicht mehr lange im Rennen: Gegen das Mülheimer Duo NRW11 mit Ex-NPV‘ler Max Koch machten Laukart und Backens im 1/16-Finale gerade mal zwei Stiche. Noch eine Runde früher schieden die beiden Travemünde-Sieger aus.
Auf dem Programm …
… des DPV-Livestreams stand am Samstag Bay05. Nach drei Poule-Partien in Folge sind Christoph und Vincent Probst (München, Mechenhard) ans Kamera-Auge bestens gewöhnt.
Als einziges NPV-Team hatten Leon Jentsch und Noah Meyer den direkten Sprung ins DM-1/32-Finale geschafft, das sie mit 13:7 gewannen. Gegner war ausgerechnet NiSa10 mit Burkhard Jeurink und Jens Kampen (Jever, Nordhorn), die als einziges NPV-Team aus der Barrage ins DM-Hauptfeld gekommen waren.
Empfindlicher Dämpfer
Lediglich zwei von dreizehn NPV-Teams (15,3 Prozent) erreichten das DM-Hauptfeld. Kein anderer Landesverband verbuchte eine so mäßige Poule-Erfolgsquote. Im Ergebnis verliert der NPV zwei weitere Startplätze. Noch heftiger erwischte es Hessen, das 2027 statt 17 nur noch 12 DM-Tickets zu vergeben hat. Nach einem Höhenflug im Vorjahr fällt der hessische Verband aber nur auf ein immer noch ordentliches Niveau zurück – mit nun je sechs Qualitäts- und Quantitätsplätzen. Umgekehrt: Bayern, das den Einbruch 2025 (minus fünf) auf Anhieb ausbügeln konnte.
Von harter Kullerbahn bis tiefem Hochportée-Feld: DM-Gastgeber BC Saarlouis, vor 60 Jahren gegründet, stellt die 128 Teams vor unterschiedlichste Anforderungen.
Daten: DPV, Fotos: Sönke Backens – 22.08.2026
Madagaskar![]()
Empfang beim Colonel
Madagaskars Juniorenquartett, das Anfang des Monats im spanischen Santa Susanna WM-Gold im Doublette mixte gewann, hat am DO 20.08. im Präsidentenpalast Iavoloha hohe Auszeichnungen empfangen. Im Beisein von Colonel Michaël Randrianirina (re.), der im Oktober 2025 nach einem Militärputsch zum Staatspräsidenten erklärt worden war, erhielten Hanjatiana Ramamonjisoa, ihre Schwester Anjaratiana Ramamonjisoa, Harison Clarito Randriambelonony und Avotiana Eliot Raberanto nationale Goldmedaillen; außerdem wurden sie zu „Offizieren des nationalen Ordens“ ernannt.
Im WM-Finale siegten die jungen Madagassen mit 13:6 gegen das spanische Team (li.).
Quelle: 2424.mg, Fotos: Wikipedia, FIPJP – 22.08.2026
EMDEN > STADTMEISTERSCHAFT![]()
DM 2:2![]()
Kleine Startplatz-Arithmetik
Hessisches Aufgebot hat die schwerste Aufgabe
2025 beim Heimspiel auf der Tromm schaffte das hessische Aufgebot Außergewöhnliches: 11 der 14 Teams (78,6 Prozent) meldeten Poule-Erfolg; drei Startplätze waren damit hinzugewonnen. Um am Samstag in Saarlouis alle 17 Startplätze für 2027 zu erhalten, braucht es erneut elf Teams mit Poule-Erfolg, also eine Quote von 64,7 Prozent. Die anderen Landesverbände können ihre Startplatz-Kontingente mit geringeren Erfolgsraten sichern. Besonders bequem ist die Ausgangslage für die Bayern.
Nötige Poule-Erfolgsquote, um keine Startplätze einzubüßen
| LV | Startplätze | davon erspielt | nötige Erfolgsquote in Prozent |
| Bay | 8 | 2 | |
| NiSa | 13 | 4 | |
| Ost | 3 | 1 | |
| Nord | 5 | 2 | |
| RhPf | 7 | 3 | |
| NRW | 24 | 12 | |
| Berl | 4 | 2 | |
| BaWü | 35 | 20 | |
| Saar | 12 | 7 | |
| Hess | 17 | 11 |
NiSa04-Nachrücker • Die Bad Nenndorfer Frank Zakalowski und Jens Schepe (LM-18.) springen für Jan-Philipp Krug und Luca Gebhard ein.
Daten: DPV – 21.08.2026
EM U18 + EM U23![]()
Auch zwei Norddeutsche im Aufgebot für Loutraki
Die Erinnerung an Zeiten, da NPV-Aktive wie Jan Garner, Till-Vincent Goetzke, Martin Kuball und andere regelmäßig auf internationaler Bühne spielten, ist schon arg verblasst. Um so erfreulicher, dass jetzt gleich zwei norddeutsche Juniorinnen für die U18-Europameisterschaft vom 3. bis 6. Oktober im griechischen Loutraki berufen wurden: zum einen Anna Timmer vom SV Lathen (NPV, li.), zum anderen Maya Gwenner von der CdB Lübeck. Die EM im Triplette und im Tir de Précision wird in vier Teilnehmerfeldern ausgetragen: U18 m/w sowie U23 m/w. Ausführlicher Bericht mit allen Nominierungen beim DPV »
Fotos: DPV – 21.08.2026
aus Lüneburg-Rettmer ist am MI 19.08. mit einem 4:14 über den SV Essel 2 ins Viertelfinale des NPV-Pokals eingezogen. Die Esseler hatten ihre namhaftesten Aktiven überwiegend in Team 2 versammelt. (Quelle, Foto: Romi Rohlfs, 19.08.2026)
masters de pétanque![]()
Zwei Chancen bleiben
Auch an der sechsten von sieben Stationen hat das deutsche Europameister-Quartett beide Poule-Partien verloren. Auf ein 10:13 am Dienstagabend gegen Team Bonetto folgte Mittwoch früh ein 7:13 gegen das „Dream Team“ um Philippe Suchaud. Bleibt die Hoffnung auf ein erstes Erfolgserlebnis bei der letzten Etappe, die schon nächste Woche (26./27.08.) in Nevers ansteht.
Bei der aktuellen Etappe in Rognac (Dép. Bouches-du-Rhône) verloren die „Étoiles du Sud“ (11:13) und das Team Dylan Rocher (6:13) ihre Halbfinals, so dass sich im Finale das „Dream Team“ (Lacroix, Matraglia, Suchaud) und die Équipe von David Doerr (mit Andriantseheno und Rousseau) gegenüberstanden. Die recht einseitige Partie endete mit einem 13:4 für die ohne Philippe Quintais angetretenen und souverän agierenden Altmeister.
INFO • Das deutsche Team bilden Moritz Rosik (Düsseldorf), Matthias Laukart, Tobias Müller und Daniel Reichert (alle Horb). – Beendet wird die Serie mit einem hochdotierten „Final Four“ am 17. Sept. auf Korsika. Beste Aussichten dafür haben vor Etappe 7 die Afrika-Auswahl (46) sowie die Teams von Mickaël Bonetto (39), Philippe Suchaud (36) und Dylan Rocher (36). Siehe Masters-Seite »
Quelle: Masters de Pétanque auf YouTube – 19.08.2026
Nordhorn![]()
Sieger des 8. Grand Prix
Zum achten Mal hatte der Nordhorner Verein „Nino Sport“ zu einem Doublette-Triplette-Wochenende eingeladen und sich dafür – mit klugem Hintersinn – erneut den Termin der Veteranen-LM ausgesucht. Nach einem Super-Mêlée-Warm-up am Freitagabend traten am SA 15.08. sechzig Doublette-Teams in zwei Gruppen zu fünf Schweizer-Runden an. Im Finale der Gruppensieger setzten sich die Emder Philipp Sudhoff und Stephan Eilers mit 13:8 gegen Ferdinand Wiese und Vince Exalto vom ’t Zwijntje Apeldoorn durch.
Tags drauf standen für 34 Triplette-Teams ebenfalls fünf Schweizer-Runden an, aus denen allein Lisa Gebhard, Timo Gebhard und Nils Schön (Wilhelmshaven, Lathen) mit weißer Weste hervorgingen. Dank vieler freiwilliger Helfer, dank des sonnigen Wetters und vieler spannender Spiele können alle auf einen gelungenes Boule-Wochenende zurückblicken; Grund genug für die Nordhorner, schon jetzt an die 9. Auflage in 2027 zu denken.
Classement 2:2 Gruppe A » und Classement 2:2 Gruppe B »
Classement 3:3 »
Quelle, Fotos: Gerhardus Vorgers – 17.08.2026
DPV > Kommunikation![]()
Provisorischer Präsi
Der Saarländer Thomas Schumann, dem DPV-YouTube-Publikum als Kommentator bekannt („Kugel auf 11 Uhr“), übernimmt kommissarisch das Präsidiumsressort „Kommunikation“. Von diesem Posten war BaWü-Mann Axel Lemcke (Nachfolger der erkrankten Sandra Pahl) nach nur sieben Monaten im Juli zurückgetreten.
Offenbar als Lehre aus der hohen personellen Fluktuation in diesem Bereich hat der DPV einen Teil der Arbeit erstmals einem Angestellten übertragen. Das Gute darin: Der eingestellte Düsseldorfer Robin Wendeler kann gut schreiben und tut dies auch so ausführlich, als würde er nach Zeilen bezahlt.
Komplett gelöst sind die personellen Probleme damit offenbar nicht: Von den Deutschen Meisterschaften am 12./13.09. (55+, Jugend) wird es keine Video-Streams geben.
Einladung zur Mitarbeit. Für sein Kommunikationsteam sucht der DPV weitere ehrenamtliche Kräfte. Neben Website und YouTube-Kanal müssen auch Facebook- und Instagram-Account aktuell gehalten werden. Kontakt: thomas.schumann61@yahoo.de »
Nichts Berichtenswertes? Auch vier Tage nach dem vom DPV ausführlich vorangekündigten Auftritt von zwei Kaderteams bei der hochkarätigen „Odyssée des Nations“ in Montpellier ist über das Abschneiden der Teams weiterhin nichts zu erfahren. Dabei hatte DPV-Chef Michael Dörhöfer via Facebook nahezu zeitgleich festgestellt: „Über die Erfolge unserer Sportler wird viel zu wenig berichtet.“
Quelle » | Fotos: T. Schumann (Facebook), DPV – 17.08.2026
Übersicht![]()
Gesammelte Veteranen-Landesmeister
BaWü • In Bergalingen (Kreis Waldshut) sicherten sich am SA 15.08. drei Karlsruher den Titel: Niket Öttinger, Heiko Lauinger und Thomas Ahrens. (Quelle: BBPV)
Bayern • Bayerische Veteranen-Meister wurden Raju Rohde (BouPa München), Stefani und Markus Probst (pétanque münchen). Bei hohen Temperaturen spielten 32 Teams auf der Anlage des BC Niedernberg. – Details »
Berlin • Neue Titelträger: Klaus Mehrmann, Thorsten Szugs und Matthias Koska.
Hessen • Mangels Interesse wurde die OHM 55+ abgesagt.
NiSa • Neue Landesmeister sind Thomas Hucke, Florian Berief und Helge Haseloff (Pétangueules Hannover). Details siehe Beitrag weiter unten.
Nord • In Boostedt gewinnt eine Mixte-Formation: Wolfgang Knief mit Christine und Rainer Woltmann, alle drei von DM-Gastgeber Union Tornesch.
NRW • Mit einem finalen 13:3 ging Gold beim NRW-Finalturnier an Frank Gemein, Heiko Nandelstädt und Peter Skotnik von der BI Recklinghausen-Suderwich. Die unterlegenen Finalisten Michael Schöttler, Peter Scholten Maghs und Martin Wieklik blieben auf dem Silberrang. Auf dem A59-Gelände von Siemens Mülheim fehlte eines der 64 qualifizierten Trios. Siehe Classement »
Ost • Detlef Schwede, Mario Krutzki und Monika Kupsch (1. Chemnitzer PC, BC Leipziger Land) verwiesen am SA 15.08. in Halle dreizehn andere Teams auf die Plätze. (Quelle: LV Ost)
Saar • Der SBV hat inzwischen Fotos der LM-Medaillengewinner veröffentlicht, aber diskreterweise deren Namen nicht. (20.08.)
16.08.2026
Prost, DM 2:2! … + eine präsidiale Beschwerde![]()
Auf günstige Preise für Bier, Wein und Pastis freuen dürfen sich natürlich nur Zuschauer und nicht die 256 Aktiven, die am 22./23. August die 44. DM Doublette ausspielen und dabei zu Nüchternheit gehalten sind. Für feste Nahrung hat der BC Saarlouis die örtliche Fast-Food-Firma „Gudd Gess – Grill Rebell“ engagiert, die Würste, Frikadellen, Burger und Pommes anbieten will
Zitiert: DPV-Präsident Michael Dörhöfer auf seiner Facebook-Seite
Was mich an der heutigen Sportberichterstattung zunehmend stört, ist eine journalistische Haltung, die offenbar immer zuerst nach dem Problem sucht. Eine deutsche Sportlerin gewinnt international Gold – eigentlich eine großartige Geschichte. Und trotzdem wird teilweise mehr über die Athletin gesprochen, die Vierte wird, enttäuscht ist und sich entsprechend äußert. Eine ehemalige Olympiasiegerin wird Dritte – und statt diese Leistung zu würdigen, werden ihre vermeintlichen Schwächen und ihre Ergebnisse des vergangenen Jahres hervorgeholt.
Das ist für mich keine Frage von unkritischem Sportjournalismus. Natürlich müssen Journalisten kritisch berichten dürfen. Aber Kritik darf doch nicht dazu führen, dass die eigentliche sportliche Leistung zur Nebensache wird.
Und genau dieses Muster erkenne ich inzwischen auch bei uns im Pétanque: Über die Erfolge unserer Sportler wird viel zu wenig berichtet. Dafür werden Nichtteilnahmen, alte Geschichten, Konflikte oder jetzt sogar eine Getränkeliste zum Thema gemacht.
Man kann Sportjournalismus so betreiben. Man kann aber auch die Sportler, ihre Leistungen und ihre Erfolge in den Mittelpunkt stellen. Ich persönlich würde mir in Deutschland wieder etwas mehr Freude an erfolgreichen deutschen Sportlern wünschen. Kritik gehört zum Journalismus – aber permanente Negativität ist noch lange keine Qualität.
Quelle: Preisliste auf boulesaarlouis.de – 14.08.2026
NPV-LM 55+![]()
Per 13:12 zum Titel
Bei der NPV-LM 55+ am SO 16.08. beim BSV Gleidingen (Laatzen) haben sich die Pétangueules Thomas Hucke, Florian Berief und Helge Haseloff (oben v.l.) den Titel gesichert. In einem umkämpften Endspiel verwiesen sie Aras Balic, Gunther Dieterich und Frank Schröder (Luhden, Rinteln) mit 13:12 auf den Silberrang. Helmut Diekmann, Hans-Jürgen Böhm und Martin Bühre (BF Bad Nenndorf, v.l.) hatten mit 2:13 den Finaleinzug verpasst, durften sich aber über Bronze freuen, während die Rettmeraner Peter Menke, Michael Steep und Detlev Pierschlewicz nach ihrer Halbfinal-Niederlage noch auf Tabellenplatz 5 zurückfielen.
Silber für die regelmäßig verabredeten Luhdener Aras Balic und Gunter Dieterich, die sich diesmal mit Frank Schröder (Rinteln) zusammengetan hatten.
Quelle und Fotos: Romi Rohlfs – 16.08.2026
engagiert präsentierte sich am Morgen der NPV-LM 55+ die Catering-Crew des BSV Gleidingen. Als Schiris fungieren Gabi Windus, Hans Alves und Kai Zimmer. Turnierleiter ist der Oldenburger Thomas Berger. Alle 32 qualifizierten Teams sind am Start. (Quelle, Foto: Romi Rohlfs, 16.08.2026)
NPV > LM 55+ > Vorturniere![]()
Zwei gelungene LM-Debüts
MTV Tostedt (Landkreis Harburg) und TSV Wallhöfen (Kreis OHZ), zwei ländliche Mehrspartenvereine, feierten am SA 15.08. ihren Einstand als LM-Gastgeber. „Etwas nervös“, seien sie schon, räumte Wallhöfens Spartenleiterin Karin Thoms-Schanz morgens bei der Begrüßung von 24 Veteranen-Triplettes ein. Doch Grund für Nervosität bestand weder hier noch in Tostedt. Prima ausgestattete Spielfelder, fehlerlose Abwicklung der vier Vorturnier-Runden, exzellente Turnierverpflegung: In den Bezirken 1 und 6 haben heute zwei neue Vorturnier-Ausrichter die Messlatte für andere Vereine wieder etwas höher gelegt.
In Tostedt kamen zwei Rettmer-Teams unbesiegt ins Ziel: Ingeborg Jarmatz, Holger Noldt-Jarmatz und Thomas Westphal sowie Peter Menke, Detlev Piers hlewicz und Matthias Steep (Foto oben). – In Wallhöfen waren dies Rainer Grunst, Carl-Heathcote und Drago Radonjic (OHZ, Brinkum, Hameln) sowie die Wilhelmshavener Ingo Botterbrodt, Oscar Marin Vidal und Michael Schinagel
Torsten Schanz und etliche andere Wallhöfener verzichteten auf den eigenen LM-Start, um „ihr“ erstes Vorturnier gut über die Bühne zu bringen.
Vorturnier-Gastgeber im Bezirk Schaumburg war der SV Hattendorf; alle 19 gemeldeten 55plus-Formationen waren am Start.
Quellen und Fotos: Romi Rohlfs (Tostedt), Andreas Watermann (Hattendorf), e. B. (Wallhöfen) – 15.08.2026
Montpellier![]()
Fréjus-Trio siegt
Bei dem international hochklassig besetzten Turnier „Odyssée des Nations“ am 12./13. in Montpellier haben Frédéric Cazes, Stéphane Robineau und Andrea Chiapello (re. im Weltmeister-Trikot), alle drei von Fréjus IP, den Sieg davongetragen – mit einem 13:8 im Halbfinale über eine madagassische Auswahl und einem mitternächtlichen 13:9-Finalsieg über Mickaël Bonetto, Jean Feltain und Henri Lacroix.
Im Ergebnis der fünf Schweizer-Runden am Mittwoch hatten sich nur drei nichtfranzösische Trios ins Achtelfinale gespielt: einmal Spanien mit Jesus Escacho, zweimal Madagaskar. Alle fünf Runden gewonnen hatten nur die Teams von Mickaël Bonetto und David Doerr. Über das exakte Abschneiden des deutschen Trios mit Moritz Rosik, Sylvain Ramon und Bundestrainer Sascha Koch, der den zunächst angekündigten André Skiba ersetzte, ist hier noch nichts bekannt. Insgesamt ließ die Ergebnis-Berichterstattung aus Montpellier zu wünschen übrig.
prägte das Ende des Frauen-Finals. Beim Stand von „12-beide“ konnte Juniorin Kimberley Bousch mit der letzten Kugel ihres Teams „France“ zwar gerade so – nach Messung – den Punkt legen, doch den von Mouna Beji angeführten Gegnerinnen blieben noch zwei Kugeln: Schuss von Charlotte Darodes knapp vorbei, Schuss von Florence Schopp auch daneben. So siegt die FFPJP-Auswahl mit Bousch, Torea Tairio und Nadège Baussian-Protat. Wie sich Kerstin Lisner, Julia Reimers und Daniela Schupp für den DPV geschlagen haben, ist hier nicht bekannt.
Quelle: Facebook (Pétanque Infos) – 13.08.2026, ergänzt 14.08.
DPV-Rankings![]()
Wachablösung?
Seit 2023 stand Horbs Matthias Laukart ununterbrochen an Pos. 1 der
DPV-Rangliste. Jetzt hat sein Triplette-Spielpartner Robin Stentenbach (re.) von Bundesliga-Spitzenreiter BC Achern diesen Platz übernommen. Laukart bezahlt so für seine vorzeitige Abreise vom DPV Masters in Travemünde; denn gemäß Abs. 3.2 der DPV-Ranglisten-Richtlinie werden bei Nichtantritt zu einer Partie gar keine Punkte vergeben. Stentenbach und Sönke Backens verblieben hingegen im Turnier (mit vier Kugeln im Finale) und retteten so ihre Punkte. Die neue Rangliste » listet 1.064 Aktive aus 247 Vereinen auf.
Quelle: DPV, Foto: Archiv – 11.08.2026
Zwischenruf![]()
Nachahmung nicht empfohlen
Jetzt mit vier Leser:innen-Zuschriften
Kurz kommentiert. Vorweg: Respekt und Anerkennung verdient TuS Nenndorf: Seine Mitglieder krempeln die Ärmel auf und organisieren am SA 26.09. nicht nur ein neues NPV-Ranglistenturnier, sondern tags drauf auch noch einen offenen Doublette-Wettbewerb – mit einem überraschenden Detail: Startgeld 20 Euro pro Kopf, bei 75 Prozent Ausschüttung. Statt üblicherweise fünf Euro werfen die 128 Teilnehmer des „Nenndorf Open“ also gleich das Dreifache in den Preisgeldtopf. – Wozu? – Wer Geld zu verschenken hat, kommt mit Leichtigkeit auf sinnvollere Ideen. Und wem am guten Ansehen des Pétanque-Sports gelegen ist, wird diesen Schritt in die Zockerei nicht mitgehen. (U. Brülls)
Anderer Meinung? – E-Mail »
Zuschriften
Naira-Ana Weissgerber (15.08.) – Ich ärgere mich über solche Turniere, wie werden nie ein Sport, der im großen Stile vermarktet werden kann, und wenn das passiert, ist das nicht mehr mein Boulesport. Und ich verstehe die Intention dafür echt so überhaupt nicht; ist das dann gerechter, wenn die Sieger*innen mehr Kohle bekommen? Das ist eine kapitalistische Sicht, die ich nicht teile und die ich auch verurteile.
Und das Schlimmste ist, das ist zutiefst klassistisch, denn es produziert Ausschlüsse. Ausschlüsse von Menschen, die eben keine 20 € haben, und sich das schlicht nicht leisten können.
Die Turniere, die wir in Leipzig veranstalten, Roter Stern und Gender Chaos, da sollen alle teilnehmen, es geht um unseren Sport, und wir sind der Meinung, da darf Kohle keine Rolle spielen.
Andre Reinhart (12.08.) – Ich habe mich für das Turnier angemeldet wohl wissend, dass ich vom Startgeld zu 99% nichts zurückbekomme. Zuerst habe ich auch gedacht, hoffentlich machen das jetzt nicht Alle!
Da mir zB das Turnierfeld in Travemünde mittlerweile zu groß ist, was von der Kostenstruktur ja ähnlich ist, ist das Feld in Nenndorf überschaubar. Weiterhin habe ich mir überlegt, dass für 20 € die Chance relativ groß ist, dass ich für diesen „günstigen“ Preis im Vergleich zu reinen Trainingskursen in den ersten beiden Runden auf spielstarke Gegner treffen kann. Diesen spielstarken Gegnern ist die Spielkunst auch nicht naturgegeben. sondern es stecken viele Trainings- und Spielstunden dahinter um relativ weit oben mitspielen zu können. Ich sehe meine Teilnahme auch unter diesem Aspekt als gute Chance wieder etwas dazuzulernen. Beim diesjährigen Jadecup mit der moderaten Startgebühr von 5.-€ hatte ich das Glück und Können mit meinem Partner die ersten beiden Runden zu gewinnen. Danach ging es in den nächsten beiden Runden gegen die späteren Sieger bzw Drittplatzierten. Trotz Niederlagen waren diese Begegnungen sehr erkenntnisreich. Das Teilnehmerfeld in Nenndorf erscheint mir qualitativ stärker besetzt zu sein, was dem erhöhten Preisgeld zuzurechnen ist. Von daher ja, aber hoffentlich nicht nachahmenswert für Traditionsturniere wie in Varel, Essel, Wiedensahl und und und (verzeiht wenn ich nicht alle aufzählen kann)
Benjamin Ipach (12.08.) – Es ist sehr begrüßenswert, dass das Startgeld und damit auch das Preisgeld steigt. Selbst als A-Turniersieger hat man ja in der Vergangenheit und Gegenwart nicht viel Preisgeld bekommen, weil der letzte vom D-Achtelfinale auch noch Preisgeld bekommt. Entweder sollte man wenigstens das A-Turnier aufwerten, indem man ihm mehr verdientes Preisgeld zuschreibt, oder eben das Startgeld erhöhen.
Zu der veröffentlichen Zuschrift. Wenn der TuS Nenndorf die französischen Preisgelder im Blick hat, ist das sehr schön. Und wenn der Zusender mit Heuschrecken, sämtliche französischen und internationalen Top Spieler meint, dann hat er Recht. Ansonsten ist das Blödsinn. Es kommen nicht irgendwelche Gambler auf französische Turniere, sondern die Top-Elite.
Karl Fröhlich (11.08.) – Zum Thema Zockerei kommt von mir ein klares NEIN! Selbst in meinen Verein nehme ich an offenen Samstagsturnieren nicht teil, auch wenn das Startgeld nur € 3.- ist. Der TuS Nenndorf hat bestimmt die französischen Preisgelder im Blick, vergisst dabei aber, dass dort auch jede Menge "Heuschrecken" unterwegs sind.
11.08.2026
NPV-Ranglisten![]()
15 Punkte für die beiden Meister
NPV-Ranglistenbeauftragter Jens Scherf, am SO 09.08. selbst noch erfolgreich bei der Doublette-LM in Wiedensahl am Start, hat gleich tags drauf die Rankings auf den neuen Stand gebracht. Siege am Finaltag zählen je zwei Punkte, Siege im Vorturnier je einen Punkt. Entsprechend können sich die neuen Landesmeister über 15 Punkte freuen (6x2 plus 3x1): Sven Claes springt damit in die Top 3 (hinter Cihangir Ocak und Martin Kuball), Hannes Hue verbessert sich auf Pos. 52. Sein Vizemeister-Titel befördert den Nordhorner Jens Kampen als „new entry“ direkt auf Rang 142 unter jetzt 848 Platzierten aus 85 Vereinen. Die Alfelderin Elina Schomburg, mit Bronze bestplatzierte Frau in Wiedensahl, hat den Sprung in die Top 10 der Frauenwertung hauchdünn verpasst. Ebenfalls neu eingearbeitet hat Scherf (PC Oldenburg) die Platzierungen beim DPV Masters in Travemünde. Siehe NPV-Ranglisten »
Quelle: NPV, Foto: oldenbouler.de – 10.08.2026
Wiedensahl![]()
LM-Gold nach Krähenwinkel
Neue Doublette-Landesmeister im NPV wurden am SO 09.08. zu später Stunde (nach 21:30) in Wiedensahl Sven Claes und Hannes Hue (li.) vom TSV Krähenwinkel-Kaltenweide. Burkhard Jeurink und Jens Kampen (Jever PC, Nino Nordhorn, re.) hatten im Finale lange geführt, kamen aber nicht über elf Punkte hinaus.
Größeres Feld
Zur Feier ihres 120-jährigen Bestehens hatte die TuSG Wiedensahl ein LM-Finale mit verdoppeltem Starterfeld (64 statt 32 Teams) ausrichten dürfen. In der Folge standen vor dem Endspiel fünf statt vier Schweizer-Runden an, an deren Ende Elina Schomburg und Heinz Kamp (Alfeld, Hameln, re.) den bronzebringenden Platz 3 der Tabelle belegten und sich (wie alle Medaillengewinner) über ein Weingeschenk des Ausrichters freuen konnten. Mit drei Buchholzpunkten Rückstand folgten die Bad Nenndorfer Ursula Bleidistel und Ulrich Ströde. Lisa Gebhard und Martin Kuball (WHV, OHZ), die gegen die neuen Meister den Finaleinzug verpasst hatten, kamen auf den 5. Platz.
Begrüßt von NPV-Vize Bettina Schewe (OL), waren am Morgen 63 von jenen 64 Teams in die erste Finalrunde gestartet, die sich am Vortag dafür an sechs Orten qualifiziert hatten. Ein krankheitsbedingter Ausfall sorgte für jeweils ein Freilos. Gespielt wurde im Wiedensahler „Boulepark“, wo allerdings allein die Aktiven etwas Schatten werfen.
Eine am Sonntag nach zwölf Stunden gegen 22 Uhr endende LM mag man noch für zumutbar halten. Weitere Hängepartien hätten aber auch ein noch späteres Ende erzwingen können. Für 64er-Felder erscheint Zeitbegrenzung also sinnvoll. In NRW hat sich die Ansage „75 Minuten plus zwei Aufnahmen“ längst etabliert, für die Qualis am Samstag wie auch beim Finale tags drauf..
Quelle, Fotos: Romi Rohlfs – 09.08.2026, überarbeitet 10.08.
Übersicht (9 von 9)![]()
Alle neuen Doublette-Landesmeister
BaWü • Wieder Johannes Hirte! Nach Triplette hat der Stuttgarter nun auch den Titel im Doublette geholt. Zusammen mit Vereinskumpel Béla Mössinger verwies er am Sa 08.08. in Bergalingen Diol Abdoulaye und Daniel Härter (Horb, Heidelberg) auf den Silberrang. (Quelle: BBPV)
Bayern • Der von 72 Teams in Kochel am See ausgespielte Titel ging erneut an den jungen Egor Rudyk, der diesmal mit seinem Augsburger Vereinskollegen Simon Zuschlag zusammengetan hatte. (Quelle: BPV)
Berlin • 39 Duos spielten beim Tegeler Club Bouliste und erlebten den Titelgewinn von Matthias Koska und Max Wagner, beide von „Chabouli“. (Quelle: LPVB)
Hessen • Die „OHM“-Sieger (Offene Hessische Meisterschaft) beim BC Langenselbold heißen Victor Bockelmann und Peter Weise (Wiesbaden, Mechenhard). 52 Teams spielten. (Quelle: HPV)
NiSa • Hannes Hue und Sven Claes (Krähenwinkel); siehe vorstehenden Beitrag.
Nord • Mit Abdelhak Boudlal vom APBC Schwerin ging der LM-Titel zur Hälfte ins assoziierte Mecklenburg-Vorpommern, zur anderen Hälfte an Edeltraud Röske-Weber vom Lübecker BC. Für die LM in Boostedt waren 88 Teams gemeldet. (Quelle, Foto: LV Nord)
NRW • Julia Reimers und Benjamin Müller (PU Ratingen-Lintorf) setzten sich am SO 09.08. in Ibbenbüren unter 64 Finalteams durch. (Quelle: BPV NRW)
Ost • Bei Blau-Weiß Chemnitz erspielten sich zwei Dresdener Routiniers den Titel: Jens Riedel und Stefan Lauche. (Quelle: pétanque.org)
Saar • Neue Landesmeister: Maurice Racz, David Kosmala von Bundesligist FV Diefflen. (Quelle: SBV)
In Rheinland-Pfalz, dem zehnten Landesverband, war keine Meisterschaft, sondern nur die DM-Quali 2:2 angesetzt.
09.08.2026, ergänzt 11.08.
Montpellier![]()
Ramon, Rosik, Skiba
Nicht weniger als einen kräftigen Vorgeschmack auf die im November anstehende Triplette-Weltmeisterschaft liefern will die mit großem medialen Tamtam angekündigte Odyssée des Nations, die am 12./13. August 64 Teams im südfranzösischen Montpellier versammelt. Dem WM-Modus folgend, wird am Mittwoch nach Schweizer System und tags drauf im K.o.-Modus gespielt . Live-Bilder sind auf dem YouTube-Kanal » von Sportmag.fr angekündigt.
Illustres Feld
Mit dem Düsseldorfer Masters-Teilnehmer Moritz Rosik spielen in Montpeller Vereinskollege Sylvain Ramon und André Skiba vom BC Achern. Rosik ist damit der Einzige aus dem DPV-WM-Team. Zu den internationalen Aushängeschildern der „Odyssée“ zählen Teams aus Thailand (mit Ratchata Khamdee) und Madagaskar. Ebenso angekündigt sind Starter aus den Niederlanden, der Schweiz und der Türkei,, aus Belgien, Monaco, Polen, Rumänien, Senegal und Spanien. Das Gastgebrrland setzt u. a. auf Mickaël Bonetto, Henri Lacroix und Jean Feltain sowie auf Yohan Cousin, Ludovic Montoro und den erst 17-jährigen Dylan Dubois (Fréjus).
Für Frankreich-Urlauber. Gespielt wird auf der Freifläche vor dem Veranstaltungszentrum „Arena France du Sud“, in Flughafennähe südöstlich der Stadt. Der Eintritt ist frei.
Auch wenn für sie keine WM ansteht, gehen die Frauen in Montpellier auf eine eigene „Odyssée“. 32 namhafte Teams stehen auf der Einladungsliste, unter ihnen Kerstin Lisner, Julia Reimers und Daniela Schupp (alle NRW) im Trikot des DPV.
Quelle: sportmag.fr – 09.08.2026
Regionssprecher Andreas Watermann und Spartenleiter Horst-Dieter Harlos begrüßten am SA 08.08. die 28 Teams, die im NPV-Bezirk Schaumburg um acht Startplätze beim morgigen Finale der Doublette-LM spielen. Ausrichter ist auch dann die TuSG Wiedensahl, die aus Anlass ihres 120-jährigen Bestehens ausnahmsweise 64 Finalteams empfangen wird, doppelt so viele wie sonst. (Quelle, Foto: Klaus Sölter, 08.08.2026)
Nenndorf![]()
Ganz neues NPV-Ranglistenturnier
Nun bleiben die Oldenbouler doch nicht die einzigen, die 2026 ein lizenzpflichtiges NPV-Ranking-Event auf die Beine stellen: Genau sieben Tage vor dem Oldenburger Herbstturnier lädt TuS Nenndorf (südlich von Hamburg) zum Rosengarten-Triplette ein. Die Anmeldung über den NPV ist für beide RL-Wettbewerbe jetzt freigeschaltet.
Klick öffnet fensterfüllendes PDF.
Quelle: Janos Grajetzky – 06.08.2026
Masters de Pétanque![]()
Zweimal zum Greifen nah
Auch bei Etappe 5 in Santa Susanna, wo sie im Vorjahr Triplette-Europameister geworden waren, blieb den deutschen Masters-Teilnehmern ein erster Sieg versagt. Am Dienstagabend gegen Team Rocher, das mit Puccinelli, Rizzi und Robineau angetreten war, hatten Daniel Reichert & Co. bei 11:8-Führung den Sieg schon fast auf der Hand; doch statt gegnerischer Kugeln wurde versehentlich die Sau ins Aus befördert: Nullaufnahme! Danach punktete nur noch das Team aus Fréjus. Am Mittwochvormittag konnte eine 10:5-Führung gegen Team Zigler nicht ins Ziel gerettet werden. Bei 12:12 scheiterten zwei Sau-Schüsse. „Malediction!“ war derTV-Kommentar, auf den Deutschen laste ein „Fluch“.
Poule-Runden
POULE A Équipe Locale - Team Bonetto 4:13
Team Doerr – Étoiles du Sud 4:13
Team Bonetto – Étoiles du Sud 12:13 ||| Équipe Locale - Team Doerr 5:13
Barrage > Team Bonetto – Team Doerr 13:10
POULE B - Team D – Team Rocher 11:13
Dream-Team – Team Zigler 13:4
Team Rocher – Dream Team 10:13 lll Team D – Team Zigler 12:13
Barrage >Team Rocher – Team Zigler 8:13
Final-Runden
Halbfinals Étoiles du Sud – Team Zigler 9:13 ||| Dream Team – Team Bonetto 13:2
FINALE Team Zigler – Dream Team 2:13
Die diesmal ohne Philippe Quintais spielende „Traum“-Mannschaft hat damit das Tor zum Final Four wieder einen Spalt geöffnet. Aktuell sind‘s noch vier Punkte Rückstand auf das viertplatzierte Team Rocher. Siehe
und Anerkennung gab‘s im Anschluss im Interview. Aus Expertensicht haben die Deutschen im Legen wie im Schießen ähnliche statistische Erfolgsquoten wie die französische Konkurrenz aufzuweisen. Und ein Sprecher des Veranstalters erklärte, man sei nach wie vor froh und stolz, die Europameister eingeladen zu haben. Moritz Rosik versprach für die beiden ausstehenden Etappen: „Wir werden weiter alles geben.“ Schade, dass keiner der Deutschen auf Französisch antworten konnte
Quelle: Masters de Pétanque auf Facebook – 05.08.2026
Streifenhörnchen![]()
Mit diesem Foto lädt der LV BaWü seine Unparteiischen zu einem Meeting am SA 29.08. nach Eggenstein-Leopoldshafen ein.
Quelle: BBPV – 04.08.2026
WM Jugend > Medaillen-Resümee![]()
Sechs von 20 Verbänden, die bei der am SO 02.08. beendeten Jugend-WM in Santa Susanna vertreten waren, teilen die zwölf Medaillen aus drei Wettbewerben unter sich auf. Und es sind genau jene sechs, die auch bei den Erwachsenen den internationalen Pétanque-Ton angeben. Die DPV-Auswahl, im Vorjahr mit Tireur-Gold dabei, musste sich diesmal mit Platz 1 im B-Turnier begnügen.
Quelle: Marie Henrion auf Facebook – 04.08.2026
Masters de Pétanque![]()
Zu viert zur Fünften
Auf der Jagd nach dem ersten Erfolgserlebnis bei der Masters-Serie reisen die deutschen Europameister in vierköpfiger Mannschaftsstärke zur fünften Etappe nach Spanien. In Santa Susanna, wo erst zwei Tage zuvor die Jugend-WM endete, kehrt Daniel Reichert, der bei den letzten drei Etappen nicht zur Verfügung stehen konnte, ins Team zurück. Sicher eine Verstärkung, aber längst keine Garantie, dass die Serie von acht Niederlagen aus acht Partien endlich reißt.
Poule-Runde 1 am DI 04.08. ab 18:45
POULE A
Équipe Locale - Team Bonetto /// Team Doerr – Étoiles du Sud
POULE B -
Team Allemagne – Team Rocher /// Dream-Team – Team Zigker
Für ihre lokale Mannschaft, die nur bei dieser Masters-Etappe antreten kann, haben die Spanier u. a. den mit zwölf EM-Medaillen dekorierten Jesus Escacho aufgeboten. Im Rennen um die Plätze beim Final Four sind die Teams von David Doerr und Philippe Quintais („Dream Team“) schon erheblich ins Hintertreffen geraten, liegt das deutsche Quartett sogar schon hoffnungslos zurück. Siehe Zwischenstand auf Masters-Seite »
Quelle: Masters de Pétanque auf Facebook, Fotos: Archiv – 04.08.2026
travemünde![]()
Ende eines DPV Masters
Trotz Sonne und dichtgedrängter Zuschauer: Das erhoffte sportliche Highlight war das Holstentor-A-Finale 2026 am MO 03.08. im Travemünder Brügmanngarten keineswegs. Ohne den zum Masters nach Spanien abgereisten Matthias Laukart, also mit nur vier Kugeln, mussten sich Sönke Backens und Robin Stentenbach in ihr absehbares Schicksal (1:13) fügen, konnten die im Trikot des Lübecker BC spielenden Didier Fifi, Sylvain Ramon Marc Wildeboer an ihrem Sieg wenig Gefallen finden. Zur besonderen Konstellation dieses Endspiels siehe die Erklärungen des Veranstalters und von Sönke Backens weiter unten.
| A | Didier Fifi, Sylvain Ramon, Marc Wildeboer | 13 |
| Sönke Backens, Robin Stentenbach (4 Kugeln) | 1 | |
| B | Marec Basler / Lukas Rüter / Julia Reimers (NRW) | 6 |
| Lisa Bischoff / Christian Birk / Victor Bockelmann (Hess) | 13 | |
| C | Anja Deubel / Carsta Glaser / Hannes Eberspach (RhPf) | 0 |
| Z. P. Andriamanantenasoa / Z. Randrianarisoa / L. S. Tiana | 13 | |
| D | Eric Ivstrand Jonsson / Anton Aletorn / Thomas Bursell | 13 |
| Anni und Claus Hejendorf Kulmback / Thilo Leander Clausen | 11 |
Selbst WebTV-Kommentator Hein Fuhrmann wünschte das schnelle Ende der in seinen Worten „unwürdigen“ Veranstaltung herbei. Ihm zufolge hätte Matthias Laukart seinen Spanien-Flug noch erreichen können, wenn das 3:3-A-Finale zeitlich mit dem 2:2-A-Finale getauscht hätte, also auf 9:00 Uhr vorverlegt worden wäre.
Quellen, Screenshot: boule4you, petanque-online.de, Foto: Romi Rohlfs – 03.08.2026
travemünde![]()
Spanischer Triumph im 2:2
Erstmals wurden die Finals beider Holstentorturniere von nachmitternächtlicher Stunde auf den Montagvormittag verlegt. Vorteile: Tageslicht, mehr Volk auf der Tribüne, und mit dem NDR-Fernsehen regte sich sogar mediales Interesse. Hier die Resultate:
| A | Oscar Hodonou / Moustain Adeniyi (Lübecker BC) | 7 |
| Miguel Moreno Riojas / Jorge Martinez Pladelasala (SPA) | 13 | |
| B | Paul Franke / Daniel-René Rathe (Foto u.) | 13 |
| Remko de Jong / Sandra Guilleron (NED) | 7 | |
| C | Henrik Vedel / Jean Claude Aissa (DEN) | 13 |
| Tom Wierzoch / Thomas Boensch (NRW, Foto u.) | 7 | |
| D | Anette Ramm-Ericson / Mikael Larsson (SWE) | 13 |
| Rasmus Elvekjær / Sebastian Bidstrup (DEN) | 7 |
Die Entdeckung des Turniers und auch dessen Sieger waren Miguel Moreno Riojas und Jorge Martinez Pladelasala aus Malaga. Im Finale ließen sie sich von einem 1:6-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Sechs Treffer in der letzten Aufnahme, darunter drei Sur-places, besiegelten den Silberrang ihrer Lübecker Gegner.
Paul Franke (Elbe PC) und Daniel Rathe gewannen die B-Konkurrenz. Letzterer war – als Mitglied der SG Letter – einziger NPV-Spieler unter jenen 39 Aktiven, für die Travemünde erst am Montag zu Ende ging.
Neuerdings nicht mehr peinlich, im S04-Outfit in der Fremde aufzulaufen: DPV-DM-Beauftragter Tom Wierzoch und Thomas Boensch erreichten für Balistique Gelsenkirchen das C-Finale.
Quellen: boule4you, petanque-online.de, Fotos: Gisela Hintzmann – 03.08.2026
travemünde![]()
Erklärung des Veranstalters zum Turnierabschluss am Montag
und eine Wortmeldung von Sönke Backens
Hier im Wortlaut ein Statement der CdB Lübeck:
Ein Spieler eines für das Finale qualifizierten Teams muss das Holstentorturnier vorzeitig verlassen, um an der Turnierserie Masters de Pétanque teilzunehmen. Das Team kann daher am vorgesehenen Finaltag nicht mehr vollständig [antreten].
Wir haben großen Respekt vor den sportlichen Leistungen des Spielers und vor der hochkarätigen Turnierserie Masters de Pétanque. Gleichzeitig bedauern wir sehr, dass wir erst während des laufenden Turniers über die vorzeitige Abreise informiert wurden.
Die Verlegung der Finalspiele auf den Folgetag war von Beginn an Bestandteil unseres veröffentlichten Turnierkonzeptes. Für diesen Finaltag entstehen dem Verein erhebliche zusätzliche Kosten, die nicht durch Organisationspauschalen oder zusätzliche Startgelder gedeckt werden. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben sich außerdem darauf eingestellt, den Spielerinnen und Spielern sowie den Zuschauern einen würdigen und attraktiven Finaltag zu ermöglichen.
Durch die kurzfristige Abreise wird den Zuschauern ein sportliches Highlight genommen. Auch bei vielen unserer ehrenamtlich Engagierten hinterlässt die Situation verständlicherweise Enttäuschung.
Nach intensiver Diskussion haben wir uns dennoch entschieden, an der angekündigten und für alle Teams gleichermaßen geltenden Turnierplanung festzuhalten.
Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung.
Die Turnierleitung
Holstentorturnier 2026
Und hier die Wortmeldung von Sönke Backens, der vor dem Triplette-A-Finale mit nur einem Spielpartner (Robin Stentenbach) dasteht::
Zum Zeitpunkt unserer Anmeldung war noch nicht absehbar, dass unser dritter Spieler aufgrund seiner Teilnahme an der Masters de Pétanque-Serie in Spanien heute verhindert sein würde. Als dies einige Zeit vor Turnierbeginn feststand, hätten wir den Turnierveranstalter frühzeitig informieren und gemeinsam nach einer Lösung suchen sollen.
Ehrlich gesagt hatten wir nicht damit gerechnet, zum dritten Mal in Folge das Finale zu erreichen.
Wir möchten uns ausdrücklich beim Veranstalter sowie bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern entschuldigen. Uns ist bewusst, dass ein Finale im Triplette mit vier statt sechs Kugeln nicht den sportlichen Rahmen bietet, den sich alle Beteiligten wünschen.
Unabhängig davon werden wir alles geben und hoffen, dass es trotz dieser besonderen Situation ein spannendes, faires und unterhaltsames Finale wird.
Quellen: Matthias Rehberg, Sönke Backens – 03.08.2026
Travemünde![]()
Doublette-Splitter
Lübecker Oscar Hodonou und Moustain Adeniyi im A-Finale gegen
Miguel Moreno Riojas und Jorge Martinez Pladelasala (Malaga)
Humorlos. – 13:0, 13:0, 13:0. Mit diesen Resultaten eilten Oscar Hodonou und Moustain Adeniyi (Lübecker BC) vom A-1/32- ins A-1/4-Finale, wo ihnen die Backens/Laukart-Bezwinger Dominique Tsuroupa und Jean-François Mores den Lübeckern immerhin vier Punkte abtrotzten.
Trainerduell. – Sebastian Lechner, DPV-Cheftrainer, kam im A-1/16-Finale auf (immerhin?) zwei Punkte gegen den früheren Frauen-Bundestrainer Sönke Backens. So kann sich Lechner nun der Sichtung seiner noch nicht eliminierten Kaderspieler widmen.
50 Duos. – Für ein paralleles „Miniturnier“ in Travemünde hatten sich (offenbar auf Initiative des TSV Krähenwinkel) 50 Teams gemeldet, die beim Haupt-Event nicht starten durften oder mochten.
Hello again. – Gestern erreichten sie gemeinsam das A-Finale, heute spielen Marc Wildeboer und Didier Fifi schon in A-Runde 1 gegeneinander (mit Chris Westphal bzw. mit Anna Lazaridis).

Der Digitalisierer. – Markus Himken (KfK Münster, re.) tummelt sich mit Partner Michael Rieck im D-Turnier (Team 56). Er darf trotzdem jubeln: Seine Turnier-Software besteht in Travemünde ihren bisher größten Praxistest – und zwar mit Bravour.
Ab ins B. – Oranje-Nationalspieler Kees Koogje ist mit Partner Tim van Drunen in Vorrunde 2 an NPV-Vize Volker Hübchen und NPV-Breitensportmann Michael Schille-Schumacher gescheitert (9:10).
Mitspieler. – Der Mitspieler von Frank Köster (CdB Lübeck) heißt „Otto Mitspieler“ (Team 468, D-Turnier).
Knapp. – Trotz Zeitlimit endeten 27 der 512 Vorrunden-Matches (5,3 %) mit 13:12.
An alles gedacht.
Quelle: petanque-online.de, Fotos: Gisela Hintzmann, Archiv, Sönke Backens – 02.08.2026
palavas![]()
Phänomen mit Zahnspange
Für Kantaros Choochuay ist dieser Sonntag (02.08.) ein ungewöhnlicher „Arbeitstag“. Die 21-jährige Zahnspangenträgerin mit modebewusster Social-Media-Präsenz steht im südfranzösischen Palavas-les-Flots in gleich drei hochklassig besetzten Halbfinals: im Tête-à-Tête, im Doublette und im Triplette. Und wie selbstverständlich folgte auch jeweils der Finalsieg. Der veranstaltende Club „Palavas Pétanque“ hatte sich entschieden, die spannenden Endphasen der am Donnerstag, Freitag und Sonnabend begonnenen Frauen-Turniere dem Publikum gesammelt am Sonntag zu präsentieren. Und die amtierende Dreifach-Weltmeisterin (1:1, 2:2, Tir) hielt, was sich der Veranstalter von ihr versprochen hatte. Ungerechter Mangel des bis hierher Gelesenen: Dass Choochuays thailändische Landsfrau Nantawan Fueangsanit (31) ebenfalls alle drei genannten Halbfinals erreichte, blieb unerwähnt.
Die drei Endspiele
1:1 > Kantaros Choochuay – Tairio Torea > 13:12
2:2 > Kantaros Choochuay, Natawan Fueangsanit – Adline Laurent, Mouna Beji > 13:1
3:3 > Kantaros Choochuay, Natawan Fueangsanit,Phantipha Wongchuvej – Margareta Labartino, Virginie Mirc, Melvine Berton > 13:1
Siehe Übersichtsseite: Startlisten und Resultate »
Auch sechs DPV-Kaderspielerinnen waren in Palavas (Dép. Hérault) am Start. Siehe Artikel weiter unten.
Foto: Facebook (K. Choochuay) – 02.08.2026
Travemünde 3:3![]()
Ohne A-Finale am Montag?
Sylvain Ramon, Marc Wildeboer* und Didier Fifi vor kampflosem Masters-Sieg?
Nach 25 SIEGEN in Serie beim Travemünder Triplette hätten Backens, Laukart und Stentenbach eigentlich Grund zum Jubeln, zumal sie zuletzt „ein fantastisches Halbfinale gegen die Nationalmannschaft der Niederlande“ gespielt haben, so Backens gegenüber ptank.de. Nun aber fällt ein unschöner Schatten auf den Erfolg.
In allen vier Teilturnieren des DPV Masters von Travemünde sind die Halbfinals gespielt. Von den 482 Teams, die sich am SA 01.08. ab 9 Uhr im Brügmanngarten und an der Strandpromenade ans boulistische Werk gemacht hatten, sind noch acht im Rennen. Aber sie haben die Frage, ob sie am Montagvormittag ihr Finale bestreiten wollen bzw. können, nicht alle positiv beantwortet. Ausgerechnet im A-Turnier zieht sich Team Laukart (mit Sönke Backens und Robin Stentenbach) aus dem Turnier zurück, da andernfalls der Start bei der Masters-Etappe am Dienstag im spanischen Santa Susanna nicht zu schaffen wäre. Am Samstagabend war Matthias Rehberg, Chef der veranstaltenden CdB Lübeck, mit dem Verlauf noch vollauf zufrieden: „Der Plan, die Halbfinals bis Mitternacht zu spielen, scheint aufzugehen.“ Für die Finals am Montag habe sich der NDR angesagt.
Drei Teams mit DPV-Kaderspielern im Semifinale
Im A-1/4-Finale spielten mit Moritz Rosik und Matthias Laukart zwei, die schon am DI 04.08. im spanischen Santa Susanna zum fünften „Masters de Pétanque“ antreten müssen. Team Rosik bezwang das Berliner Team um Ex-DPV-Funktionär Hannes Bloch mit 13:9; Team Laukart (Sieger 2024 und 2025**) verbuchte ein 13:4 gegen den vierfachen HTT-Sieger Dominique Tsuroupa mit Kim und Jean-François Mores, ebenfalls aus Berlin. Dem EM-Spieler Sylvain Ramon (mit André Skiba und Didier Fifi) blieb ein Kräftemessen mit Bundestrainer Sebastian Lechner erspart, der im 1/8-Finale einem niederländischen Team den Vortritt ließ, das danach 4:13 verlor. Den letzten Halbfinalplatz sicherte sich das Team des Holländers Kees Koogje.
* Anmerkung. Statt André Skiba (BC Achern) laut Meldeliste spielt Marc Wildeboer;
** Anmerkung. 2025 fiel das A-Finale aus. Ein Münzwurf setzte Laukart, Backens und Stentenbach auf Platz 2.
Auch in der Turnierleitung sorgt Digitalisierung für entspannteres Arbeiten.
Die Software von Markus Himken (petanque-online) funktioniert – aus der Ferne betrachtet – weiter einwandfrei und dürfte einiges an Zeit eingespart haben.
NPV-Aktive unter den letzten 32 im A
Platz 17. Sati Albeirag, Matthias Helweg, Olaf Koszewski (TSV Krähenwinkel, siegten gegen Team Oscar Hodonou)
Platz 9. Martin Kuball, Reyhan Ocak, Mihaja M. (bc OHZ, Jever PC, ?)
Platz 17. Elfi und Uwe Bargmann, Sigrid Garner (PC Oldenburg, TSV Wallhöfen)
Platz 17.Barbara, Klaus und Sören Sölter (TuSG Wiedensahl, Foto unten)
Auch im A-1/16-Finale endete der Weg für drei weitere Niedersachsen, die mit Spielern aus anderen Landesverbänden angetreten waren: Jan Garner (bc Osterholz), Knut Geschermann (Klack 95 Osnabrück) und Thomas Hucke (Pétangueules).
Fotos: CdB Lübeck, Gisela Hintzmann, Klaus Sölter (auf Anfrage) – 31.08.2026
WM Jugend![]()
Medaillen-Entscheidungen
Dreimal ging es am ersten August-Sonntag in Santa Susanna um Gold, Silber und Bronze für die durchweg als Mixtes formierten U18-Teams. Die WM-Titel sicherten sich Madagaskar (2:2), Thailand (3:3) und Frankreich (Team-Tir).
Doublette mixte
1/4-Finals. Italien – Malaysia 13:4 /// Spanien – Ungarn 13:4 /// Frankreich – Thailand 9:13 /// Dänemark – Madagaskar 7:13
1/2-Finals. Italien – Spanien 11:13 /// Thailand – Madagaskar 8:13
FINALE. Spanien – Madagaskar 6:13
Triplette mixte
1/4-Finals. Malaysia – Thailand 11:13 /// Japan – Belgien 4:13 /// Kanada – Frankreich 0:13 /// Madagaskar – Schweiz 13:4
1/2-Finals. Thailand – Belgien 13:2 /// Frankreich – Madagaskar 13:11 (in 2:05 h!)
FINALE. Thailand – Frankreich 13:0
Tir de Précision mixte
1/4-Finals. Frankreich – Monaco 29:22 /// Belgien – Italien 28:24 /// Türkei – Madagaskar 15:20 /// Thailand Spanien 22:12
1/2-Finals. Frankreich – Belgien 19:15 /// Madagaskar – Thailand 12:29
FINALE. Frankreich – Thailand 28:10; Weltmeister sind Kimberley Bousch und Dawson Herlemann.
2025 hatten sich Frankreichs Nachwuchs-Schützen nicht einmal fürs WM-1/4-Finale qualifiziert. Diesmal holten Kimberley Bousch und Dawson Herlemann Gold.
01.08.2026