travemünde![]()
Ende eines DPV Masters
Trotz Sonne und dichtgedrängter Zuschauer: Das erhoffte sportliche Highlight war das Holstentor-A-Finale 2026 am MO 03.08. im Travemünder Brügmanngarten keineswegs. Ohne den zum Masters nach Spanien abgereisten Matthias Laukart, also mit nur vier Kugeln, mussten sich Sönke Backens und Robin Stentenbach in ihr absehbares Schicksal (1:13) fügen, konnten die im Trikot des Lübecker BC spielenden Didier Fifi, Sylvain Ramon Marc Wildeboer an ihrem Sieg wenig Gefallen finden. Zur besonderen Konstellation dieses Endspiels siehe die Erklärungen des Veranstalters und von Sönke Backens weiter unten.
| A | Didier Fifi, Sylvain Ramon, Marc Wildeboer | 13 |
| Sönke Backens, Robin Stentenbach (4 Kugeln) | 1 | |
| B | Marec Basler / Lukas Rüter / Julia Reimers (NRW) | 6 |
| Lisa Bischoff / Christian Birk / Victor Bockelmann (Hess) | 13 | |
| C | Anja Deubel / Carsta Glaser / Hannes Eberspach (RhPf) | 0 |
| Z. P. Andriamanantenasoa / Z. Randrianarisoa / L. S. Tiana | 13 | |
| D | Eric Ivstrand Jonsson / Anton Aletorn / Thomas Bursell | 13 |
| Anni und Claus Hejendorf Kulmback / ? | 11 |
Selbst WebTV-Kommentator Hein Fuhrmann wünschte das schnelle Ende der in seinen Worten „unwürdigen“ Veranstaltung herbei. Ihm zufolge hätte Matthias Laukart seinen Spanien-Flug noch erreichen können, wenn das 3:3-A-Finale zeitlich mit dem 2:2-A-Finale getauscht hätte, also auf 9:00 Uhr vorverlegt worden wäre.
Quellen, Screenshot: boule4you, petanque-online.de, Foto: Romi Rohlfs – 03.08.2026
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Spanischer Triumph im 2:2
Erstmals wurden die Finals beider Holstentorturniere von nachmitternächtlicher Stunde auf den Montagvormittag verlegt. Vorteile: Tageslicht, mehr Volk auf der Tribüne, und mit dem NDR-Fernsehen regte sich sogar mediales Interesse. Hier die Resultate:
| A | Oscar Hodonou / Moustain Adeniyi (Lübecker BC) | 7 |
| Miguel Moreno Riojas / Jorge Martinez Pladelasala (SPA) | 13 | |
| B | Paul Franke / Daniel-René Rathe (Foto u.) | 13 |
| Remko de Jong / Sandra Guilleron (NED) | 7 | |
| C | Henrik Vedel / Jean Claude Aissa (DEN) | 13 |
| Tom Wierzoch / Thomas Boensch (NRW, Foto u.) | 7 | |
| D | Anette Ramm-Ericson / Mikael Larsson (SWE) | 13 |
| Rasmus Elvekjær / Sebastian Bidstrup (DEN) | 7 |
Die Entdeckung des Turniers und auch dessen Sieger waren Miguel Moreno Riojas und Jorge Martinez Pladelasala aus Malaga. Im Finale ließen sie sich von einem 1:6-Rückstand nicht aus der Ruhe bringen. Sechs Treffer in der letzten Aufnahme, darunter drei Sur-places, besiegelten den Silberrang ihrer Lübecker Gegner.
Paul Franke (Elbe PC) und Daniel Rathe gewannen die B-Konkurrenz. Letzterer war – als Mitglied der SG Letter – einziger NPV-Spieler unter jenen 39 Aktiven, für die Travemünde erst am Montag zu Ende ging.
Neuerdings nicht mehr peinlich, im S04-Outfit in der Fremde azfzulaufen: DPV-DM-Beauftragter Tom Wierzoch und Thomas Boensch erreichten für Balistique Gelsenkirchen das C-Finale.
Quellen: boule4you, petanque-online.de, Fotos: Gisela Hintzmann – 03.08.2026
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Erklärung des Veranstalters zum Turnierabschluss am Montag und eine Wortmeldung von Sönke Backens
Hier im Wortlaut ein Statement der CdB Lübeck:
Ein Spieler eines für das Finale qualifizierten Teams muss das Holstentorturnier vorzeitig verlassen, um an der Turnierserie Masters de Pétanque teilzunehmen. Das Team kann daher am vorgesehenen Finaltag nicht mehr vollständig [antreten].
Wir haben großen Respekt vor den sportlichen Leistungen des Spielers und vor der hochkarätigen Turnierserie Masters de Pétanque. Gleichzeitig bedauern wir sehr, dass wir erst während des laufenden Turniers über die vorzeitige Abreise informiert wurden.
Die Verlegung der Finalspiele auf den Folgetag war von Beginn an Bestandteil unseres veröffentlichten Turnierkonzeptes. Für diesen Finaltag entstehen dem Verein erhebliche zusätzliche Kosten, die nicht durch Organisationspauschalen oder zusätzliche Startgelder gedeckt werden. Viele ehrenamtliche Helferinnen und Helfer haben sich außerdem darauf eingestellt, den Spielerinnen und Spielern sowie den Zuschauern einen würdigen und attraktiven Finaltag zu ermöglichen.
Durch die kurzfristige Abreise wird den Zuschauern ein sportliches Highlight genommen. Auch bei vielen unserer ehrenamtlich Engagierten hinterlässt die Situation verständlicherweise Enttäuschung.
Nach intensiver Diskussion haben wir uns dennoch entschieden, an der angekündigten und für alle Teams gleichermaßen geltenden Turnierplanung festzuhalten.
Wir bitten um Verständnis für diese Entscheidung.
Die Turnierleitung
Holstentorturnier 2026
Und hier die Wortmeldung von Sönke Backens, der vor dem Triplette-A-Finale mit nur einem Spielpartner (Robin Stentenbach) dasteht::
Zum Zeitpunkt unserer Anmeldung war noch nicht absehbar, dass unser dritter Spieler aufgrund seiner Teilnahme an der Masters de Pétanque-Serie in Spanien heute verhindert sein würde. Als dies einige Zeit vor Turnierbeginn feststand, hätten wir den Turnierveranstalter frühzeitig informieren und gemeinsam nach einer Lösung suchen sollen.
Ehrlich gesagt hatten wir nicht damit gerechnet, zum dritten Mal in Folge das Finale zu erreichen.
Wir möchten uns ausdrücklich beim Veranstalter sowie bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern entschuldigen. Uns ist bewusst, dass ein Finale im Triplette mit vier statt sechs Kugeln nicht den sportlichen Rahmen bietet, den sich alle Beteiligten wünschen.
Unabhängig davon werden wir alles geben und hoffen, dass es trotz dieser besonderen Situation ein spannendes, faires und unterhaltsames Finale wird.
Quellen: Matthias Rehberg, Sönke Backens – 03.08.2026
Travemünde![]()
Doublette-Splitter
Lübecker Oscar Hodonou und Moustain Adeniyi im A-Finale gegen
Miguel Moreno Riojas und Jorge Martinez Pladelasala (Malaga)
Humorlos. – 13:0, 13:0, 13:0. Mit diesen Resultaten eilten Oscar Hodonou und Moustain Adeniyi (Lübecker BC) vom A-1/32- ins A-1/4-Finale, wo die Backens/Laukart-Bezwinger Dominique Tsuroupa und Jean-François Mores den Lübeckern immerhin vier Punkte abtrotzten.
Trainerduell. – Sebastian Lechner, DPV-Cheftrainer, kam im A-1/16-Finale auf (immerhin?) zwei Punkte gegen den früheren Frauen-Bundestrainer Sönke Backens. So kann sich Lechner nun der Sichtung seiner noch nicht eliminierten Kaderspieler widmen.
50 Duos. – Für ein paralleles „Miniturnier“ in Travemünde hatten sich (offenbar auf Initiative des TSV Krähenwinkel) 50 Teams gemeldet, die beim Haupt-Event nicht starten durften oder mochten.
Hello again. – Gestern erreichten sie gemeinsam das A-Finale, heute spielen Marc Wildeboer und Didier Fifi schon in A-Runde 1 gegeneinander (mit Chris Westphal bzw. mit Anna Lazaridis).

Der Digitalisierer. – Markus Himken (KfK Münster, re.) tummelt sich mit Partner Michael Rieck im D-Turnier (Team 56). Er darf trotzdem jubeln: Seine Turnier-Software besteht in Travemünde ihren bisher größten Praxistest – und zwar mit Bravour.
Ab ins B. – Oranje-Nationalspieler Kees Koogje ist mit Partner Tim van Drunen in Vorrunde 2 an NPV-Vize Volker Hübchen und NPV-Breitensportmann Michael Schille-Schumacher gescheitert (9:10).
Mitspieler. – Der Mitspieler von Frank Köster (CdB Lübeck) heißt „Otto Mitspieler“ (Team 468, D-Turnier).
Knapp. – Trotz Zeitlimit endeten 27 der 512 Vorrunden-Matches (5,3 %) mit 13:12.
An alles gedacht.
Quelle: petanque-online.de, Fotos: Gisela Hintzmann, Archiv, Sönke Backens – 02.08.2026
palavas![]()
Phänomen mit Zahnspange
Für Kantaros Choochuay ist dieser Sonntag (02.08.) ein ungewöhnlicher „Arbeitstag“. Die 21-jährige Zahnspangenträgerin mit modebewusster Social-Media-Präsenz steht im südfranzösischen Palavas-les-Flots in gleich drei hochklassig besetzten Halbfinals: im Tête-à-Tête, im Doublette und im Triplette. Und wie selbstverständlich folgte auch jeweils der Finalsieg. Der veranstaltende Club „Palavas Pétanque“ hatte sich entschieden, die spannenden Endphasen der am Donnerstag, Freitag und Sonnabend begonnenen Frauen-Turniere dem Publikum gesammelt am Sonntag zu präsentieren. Und die amtierende Dreifach-Weltmeisterin (1:1, 2:2, Tir) hielt, was sich der Veranstalter von ihr versprochen hatte. Ungerechter Mangel des bis hierher Gelesenen: Dass Choochuays thailändische Landsfrau Nantawan Fueangsanit (31) ebenfalls alle drei genannten Halbfinals erreichte, blieb unerwähnt.
Die drei Endspiele
1:1 > Kantaros Choochuay – Tairio Torea > 13:12
2:2 > Kantaros Choochuay, Natawan Fueangsanit – Adline Laurent, Mouna Beji > 13:1
3:3 > Kantaros Choochuay, Natawan Fueangsanit,Phantipha Wongchuvej – Margareta Labartino, Virginie Mirc, Melvine Berton > 13:1
Siehe Übersichtsseite: Startlisten und Resultate »
Auch sechs DPV-Kaderspielerinnen waren in Palavas (Dép. Hérault) am Start. Siehe Artikel weiter unten.
Foto: Facebook (K. Choochuay) – 02.08.2026
Travemünde 3:3![]()
Ohne A-Finale am Montag?
Sylvain Ramon, Marc Wildeboer* und Didier Fifi vor kampflosem Masters-Sieg?
Nach 25 SIEGEN in Serie beim Travemünder Triplette hätten Backens, Laukart und Stentenbach eigentlich Grund zum Jubeln, zumal sie zuletzt „ein fantastisches Halbfinale gegen die Nationalmannschaft der Niederlande“ gespielt haben, so Backens gegenüber ptank.de. Nun aber fällt ein unschöner Schatten auf den Erfolg.
In allen vier Teilturnieren des DPV Masters von Travemünde sind die Halbfinals gespielt. Von den 482 Teams, die sich am SA 01.08. ab 9 Uhr im Brügmanngarten und an der Strandpromenade ans boulistische Werk gemacht hatten, sind noch acht im Rennen. Aber sie haben die Frage, ob sie am Montagvormittag ihr Finale bestreiten wollen bzw. können, nicht alle positiv beantwortet. Ausgerechnet im A-Turnier zieht sich Team Laukart (mit Sönke Backens und Robin Stentenbach) aus dem Turnier zurück, da andernfalls der Start bei der Masters-Etappe am Dienstag im spanischen Santa Susanna nicht zu schaffen wäre. Am Samstagabend war Matthias Rehberg, Chef der veranstaltenden CdB Lübeck, mit dem Verlauf noch vollauf zufrieden: „Der Plan, die Halbfinals bis Mitternacht zu spielen, scheint aufzugehen.“ Für die Finals am Montag habe sich der NDR angesagt.
Drei Teams mit DPV-Kaderspielern im Semifinale
Im A-1/4-Finale spielten mit Moritz Rosik und Matthias Laukart zwei, die schon am DI 04.08. im spanischen Santa Susanna zum fünften „Masters de Pétanque“ antreten müssen. Team Rosik bezwang das Berliner Team um Ex-DPV-Funktionär Hannes Bloch mit 13:9; Team Laukart (Sieger 2024 und 2025**) verbuchte ein 13:4 gegen den vierfachen HTT-Sieger Dominique Tsuroupa mit Kim und Jean-François Mores, ebenfalls aus Berlin. Dem EM-Spieler Sylvain Ramon (mit André Skiba und Didier Fifi) blieb ein Kräftemessen mit Bundestrainer Sebastian Lechner erspart, der im 1/8-Finale einem niederländischen Team den Vortritt ließ, das danach 4:13 verlor. Den letzten Halbfinalplatz sicherte sich das Team des Holländers Kees Koogje.
* Anmerkung. Statt André Skiba (BC Achern) laut Meldeliste spielt Marc Wildeboer;
** Anmerkung. 2025 fiel das A-Finale aus. Ein Münzwurf setzte Laukart, Backens und Stentenbach auf Platz 2.
Auch in der Turnierleitung sorgt Digitalisierung für entspannteres Arbeiten.
Die Software von Markus Himken (petanque-online) funktioniert – aus der Ferne betrachtet – weiter einwandfrei und dürfte einiges an Zeit eingespart haben.
NPV-Aktive unter den letzten 32 im A
Platz 17. Sati Albeirag, Matthias Helweg, Olaf Koszewski (TSV Krähenwinkel, siegten gegen Team Oscar Hodonou)
Platz 9. Martin Kuball, Reyhan Ocak, Mihaja M. (bc OHZ, Jever PC, ?)
Platz 17. Elfi und Uwe Bargmann, Sigrid Garner (PC Oldenburg, TSV Wallhöfen)
Platz 17.Barbara, Klaus und Sören Sölter (TuSG Wiedensahl, Foto unten)
Auch im A-1/16-Finale endete der Weg für drei weitere Niedersachsen, die mit Spielern aus anderen Landesverbänden angetreten waren: Jan Garner (bc Osterholz), Knut Geschermann (Klack 95 Osnabrück) und Thomas Hucke (Pétangueules).
Fotos: CdB Lübeck, Gisela Hintzmann, Klaus Sölter (auf Anfrage) – 31.08.2026
WM Jugend![]()
Medaillen-Entscheidungen
Dreimal ging es am ersten August-Sonntag in Santa Susanna um Gold, Silber und Bronze für die durchweg als Mixtes formierten U18-Teams. Die WM-Titel sicherten sich Madagaskar (2:2), Thailand (3:3) und Frankreich (Team-Tir).
Doublette mixte
1/4-Finals. Italien – Malaysia 13:4 /// Spanien – Ungarn 13:4 /// Frankreich – Thailand 9:13 /// Dänemark – Madagaskar 7:13
1/2-Finals. Italien – Spanien 11:13 /// Thailand – Madagaskar 8:13
FINALE. Spanien – Madagaskar 6:13
Triplette mixte
1/4-Finals. Malaysia – Thailand 11:13 /// Japan – Belgien 4:13 /// Kanada – Frankreich 0:13 /// Madagaskar – Schweiz 13:4
1/2-Finals. Thailand – Belgien 13:2 /// Frankreich – Madagaskar 13:11 (in 2:05 h!)
FINALE. Thailand – Frankreich 13:0
Tir de Précision mixte
1/4-Finals. Frankreich – Monaco 29:22 /// Belgien – Italien 28:24 /// Türkei – Madagaskar 15:20 /// Thailand Spanien 22:12
1/2-Finals. Frankreich – Belgien 19:15 /// Madagaskar – Thailand 12:29
FINALE. Frankreich – Thailand 28:10; Weltmeister sind Kimberley Bousch und Dawson Herlemann.
2025 hatten sich Frankreichs Nachwuchs-Schützen nicht einmal fürs WM-1/4-Finale qualifiziert. Diesmal holten Kimberley Bousch und Dawson Herlemann Gold.
01.08.2026
Varel > 700 EUR GESPENDET![]()
700 EUR vor allem aus Catering-Überschüssen an den beiden Tagen des „5. Dangast Open“ konnte der PC Jadeboule Varel kürzlich an den lokalen „Elternverein für krebskranke Kinder“ übergeben.
Quelle: Uwe Emde – 31.07.2026
Jugend-WM![]()
Kein 1/4-Finale für DPV-Nachwuchs
Die Jugend-WM im spanischen Santa Susanna ist für die DPV-Auswahl vorzeitig beendet. Am Samstagvormittag gab es gegen Frankreich zwei deutliche 1/8-Final-Niederlagen, zuerst mit 2:13 im Triplette mixte, anschließend – da schon mit leicht hängenden Schultern – mit 0:13 im Doublette Mixte. Nachdem am Freitag mit Platz 13 in der Vorrunde des Team-Tireur-Wettbewerbs eine erste Enttäuschung zu verdauen war, müssen Maria Hein, Janaina Cabrera, Ben Haug und Dario Kraleski nun alle Medaillen-Entscheidungen von der Tribüne aus verfolgen. Selbst stehen sie beim 3:3 mixte nun im 1/4-Finale eines „Nations Cups“ (B-Turnier).
Das Glück nicht auf deutscher Seite
Am Freitag erreichten die jungen Deutschen Vorrundenplatz 6 im Triplette mixte. Basis waren drei Siege, darunter ein unverhofft deutliches 13:2 über Madagaskar. Pech, dass sich das französische Team Niederlagen gegen Thailand und Belgien leistete, auf Rang 11 landete und damit wie im 2:2 mixte Achtelfinal-Gegner des DPV-Teams wurde.K.o.-Runden im Tir de Précision diesmal verpasst
Die Vorrunde im Team-Tireur-Wettkampf endete für Maria Hein und Dario Kraleski am Freitagvormittag mit 16 Punkten und Rang 13 von 20. Zum Erreichen des Viertelfinals wären 24 Punkte nötig gewesen. Top-Scorer waren Kimberley Bousch und Dawson Herlemann (FRA) mit 38 Zählern. Geschossen wird nun auf alle fünf Ateliers, während im Vorjahr, als Hein mit Tobias Moritz überrschend Gold holte, zwei Ateliers weggelassen wurden. Am Nachmittag folgen die drei ausstehenden Schweizer-Runden im 3:3 mixte. Das erste Match hatte die DPV-Auswahl mit 13:9 gegen Ungarn gewonnen. Nächster Gegner ist Madagaskar.
Parallel auf vier Anlagen schossen die 20 Zweierteams in der Vorrunde. Jede/r übernimmt zwei der vier Distanzen.
Vorrunden 2:2 mixte an Tag 1
Nach Siegen über Schweden und Japan sowie Niederlagen gegen die Schweiz und Madagaskar hatte das DPV-Mixte-Duo am DO 30.07. zum Auftakt der WM mit 2:2 Punkten Vorrundenrang 11 unter den 20 teilnehmenden Teams belegt. Die gute Nachricht: Als Elfte stehen die Deutschen erwartungsgemäß im Achtelfinale, die schlechte: Der Gegner dort heißt Frankreich, das in Runde 1 ein 5:13 gegen Thailand hinzunehmen hatte und so „nur“ auf Rang 6 der Schweizer-Phase landete. Allein auf vier Siege kam die Auswahl Italiens. Das Achtelfinale verpassten England, Kanada, Japan und Norwegen.
Quelle: FIPJP auf Facebook – 30.07.2026, ergänzt 31.07.
Schon am frühen Freitagmorgen klackerten die Kugeln im Travemünder Brügmanngarten. Ein Gewitter hat die Luft erfrischt. Und auch seitens der Lübecker Organisatoren wurde alles getan, um für Deutschlands größtes Pétanque-Event optimale Bedingungen zu schaffen. (Foto: Gisela Hintzmann, 31.07.26)
Frankreich![]()
Auch DPV-Frauen international unterwegs
Parallel zu Travemünde und Jugend-WM messen sich an diesem Wochenende namhafte Frauen-Teams in Palavas-les-Flots an der französischen Mittelmeerküste (Dép. Hérault). Im DPV-Trikot werden einerseits Celine Grauer, Kerstin Lisner und Lea Mitschker, andererseits Marie Baudis, Silvana Lichte und Tatjana Löffler beim 14. International Triplette Féminin antreten (die Saarländerin Löffler zählt noch zum U23-Kader). Andere Nationalteams reisen aus den Niederlanden, aus England, Polen, Schweiz, Mexiko, USA, Japan und Thailand an, das Zweifach-Weltmeisterin Kantaros Choochuay (re.) angekündigt hat. Frankreich testet gleich drei Teams, darunter Sandrine Poinsot, Anna Maillard und Altmeisterin Angélique Colombet. Die sechs Deutschen stehen auch auf den Startlisten für Tête-à-Tête (DO 30) und Doublette (FR 31). Bei den drei Events mit rund 500 Teilnehmerinnen werden 20.000 EUR (plus Startgelder) ausgeschüttet. Live-Bilder will „Boulistenaute“ ab FR 31.07. auf YouTube » anbieten.
Quelle: palavaspetanque.com, Foto: Facebook – 29.07.2026
JUGEND-WM![]()
Dreierlei Mixte
Doublette mixte, Triplette mixte und ein Mixte-Wettkampf im Tir de Précision füllen den Zeitplan der Jugend-WM, die von DO 30.07. bis SO 02.08. in einer schon mehrfach erprobten Hotelanlage in Santa Susanna stattfinden wird. Für den DPV spielen Janaina Cabrera, Maria Hein, Ben Haug und Dario Kralewski, alle aus BaWü und Rheinland-Pfalz, gecoacht von den Bundestrainern Maurice Racz und Leon Gotha-Jecle. Maria Hein hatte 2025 in Isla Cristina (ebenfalls Spanien) mit Tobias Moritz den Tireur-Zweikampf mit WM-Gold beendet. Siehe ausführlichen DPV-Vorbericht » und alle Resultate 2025 »
Geschrumpfte Beteiligung
Fragen entstehen beim Blick aufs Teilnehmerfeld. Gerade mal 21 Verbände* (davon 14 aus Europa) waren willens und auch finanziell in der Lage, jetzt ein Team nach Spanien zu entsenden. Im Vorjahr waren noch 29 Nationen präsent. Ist der zeitliche Abstand zur letzten Jugend-WM (nur gut neun Monate!) zu gering? Ehedem galt der Zwei-Jahre-Rhythmus auch für die U18-WM. Oder überfordert der durchgängige Mixte-Modus solche Länder, die bei der Förderung des weiblichen Nachwuchses noch hinterherhinken?
Nachtrag. Nachdem die Einreise der tunesischen Delegation an unerfindlichen Visa-Problemen gescheitert ist, spielen nur noch 20 Nationen um die WM-Titel, darunter mit Madagaskar nur eine einzige afrikanische. (30.07.)
29.07.2026
Tornesch > Boule-Mania![]()
Quelle: Norbert Lehmann – 29.07.2026
BaWü![]()
Stuttgarter nehmen neuen Anlauf
Mit Siegen über die direkten Verfolger BPV Freiburg und Rhein-Neckar Allstars hat der BC Stuttgart die BaWü-Liga am SA 25.07. mit dem Meistertitel abgeschlossen. Gespielt wurde bei den Boulefreunden Malsch. Namhafteste Stuttgarter, die ihre einzige Saison-Niederlage ausgerechnet gegen Absteiger VfB Neuffen kassierten, sind Nationalspielerin Nina Schell sowie die Brüder Lukas und Johannes Hirte, amtierende deutsche Triplette-Meister (mit Kevin Krohmer, Horb). Die bisher einzige Bundesliga-Saison der Stuttgarter, damals noch angeführt vom damaligen BaWü-Präsidenten Jens-Christian Beck, endete 2013 mit dem direkten Abstieg.
Quelle: BBPV – 28.07.2026
Tour![]()
56 bei Nr. 4 in Wildeshausen
Rainer Grunst (bc OHZ, li.) hat am SO 26.07. die vierte TOUR-Etappe in Wildeshausen gewonnen, vor dem ebenfalls unbesiegten Autor. Dritter mit einer Niederlage wurde Willi Beckmann aus Achim; den Finalverlierer-Trostpreis erhielt diesmal der Brinkumer Harald Lukaschek. Eigentlich hätte eine sechste Runde gespielt werden sollen, doch etliche der 56 Teilnehmer:innen machten sich nach Runde 5 grußlos vom Acker, so dass die Verantwortlichen ein vorzeitiges Ende beschlossen.
Die Wiederherstellung der Vareler „jadeboule.de“-Website ist noch nicht gelungen, so dass die von Günter Lünstedt erstellten Tabellen erneut hier veröffentlicht werden, siehe Tageswertung #4 » – An der Spitze der Gesamtwertung », die nun 138 Namen auflistet, steht weiter der Bremer Reinhold Schwander mit gutem Vorsprung auf die Verfolger. Die nächste Etappe ist am SO 06.09. beim PC Oldenburg angesetzt.
27.07.2026
Fehmarn 2:2![]()
Backens/Laukart souverän
Auf wenig Widerstand trafen Sönke Backens und Matthias Laukart (Freiburg, Horb) bei ihrem ersten Start in Burgstaaken. Im Viertelfinale des 12. Fehmarn Northern Open kamen die Lübecker Oscar Hodonou und Moustaini Adeniyi nicht über drei Punkte hinaus, noch drei Punkte weniger verbuchten Alexandre Deléarde und Sylvain Ramon (Tarup, Düseldorf) im Halbfinale, und im Finale gab‘s vier Punkte für Leon Jentsch und Noah Meyer (Krähenwinkel, Jever).
Großes Lob fand Backens nachher für das Turnier der Boulefreunde Fehmarn: „Turnierleitung super, die Plätze sehr spannend, schön zu spielen.“ Das Beste: Diesmal blieben die 256 Teams von Regen verschont.
25.07.2026
Aktuelle Links![]()
Travemünde
Resultate 2:2 »
Resultate 3:3 »
NPV-Vorschau > LM 2:2 »
Wildeshauser Krandelage »
NPV > LM-Übersicht »
NPV > LM-Anmeldung »
Jede WOCHE![]()
DI 19 h | Krandelage 2:2 sm
Wildeshausen
MI 17 h | Mittwochsturniere
OL Otterweg
DO 18 h | Sommerlinge
2:2 sm, Hannover (Allee)
FR 17 h | Feierabendboule
2:2 sm, Bissendorf
Lese-Tipp![]()
Was unterscheidet Boule …
… eigentlich von Pétanque? fragt Thorsten Dodzuhn in der Glosse „Spaß an der Freude“ auf der auch sonst lesenswerten Website Boule in Braunschweig » (31.07.)
Finals![]()
Pétanque präsentiert
Während der „Finals“ vom 23. bis 26. August in Hannover haben NPV und PVRH den Pétanque-Sport in der Parkanlage vorm Landesmuseum vorgestellt. Bester Tag war laut PVRH-Vize Klaas Boie der Samstag, als die beiden aufgebauten Boulefelder ständig von Interessenten bespielt wurden. Der vom NPV betreute Sonntag litt hingegen am mäßigen Wetter. (30.07.)
PVRH![]()
Drei ausstehende Termine
Susanne Weisbach weist auf drei Meisterschaften des Regionalverbands Hannover hin: Tête am SA 22.08. bei Schwalbe, 55+ am SA 12.09. in Bissendorf und Frauen am SA 19.09. bei der SG 74. Details » (29.07.)
Papenburg![]()
Training im Oktober
Bis zu 40 Personen dürfen je 230 EUR für ein dreitägiges Hallen-Training (17 Stunden) ausgeben, das die DJK Eintracht Papenburg im Oktober mit dem Franzosen Remy Galleau organisiert. Siehe den KI-generierten Flyer » (Quelle: Benno Gerbrand, 24.07.)
NPV > 55+![]()
100er-Marke geknackt
103 Teams haben sich für die NPV-LM 55+ angesagt (Vorjahr: 87). Eine 104. Equipe ist für die DM gesetzt. Das bisher stärkste Starterfeld gab‘s 2018 mit 92 Veteranen-Trios. (27.07.)
SChweiz![]()
Triplette-Champions
Nicolas Matthey, Joël Chervet und Jean-Marie Schnegg von Leman Pétanque sind am SO 19.07. in Plan-les-Ouates Schweizer Triplette-Meister geworden. (Quelle, Foto: lacote.ch, 22.07.)
Rettmer. Matthias Steep (2/+13), Carsten Jaeger (3/+15) und Hohnstorfs Michael Meyer (3/+14; v.l.) spielten sich am MI 22.07. beim abendlichen Super-Mêlée in Lüneburg-Rettmer aufs Siegerfoto. Ob das „PS-Boulen“ im August trotz Bauarbeiten stattfinden kann, ist noch unklar. (Quelle, Foto: Romi Rohlfs, 22.07.)
Lathen![]()
Wiederholungstäter
Wie 2025 haben Stefan Tiedemann und Christian Behrendt auch am SA 18.07. den Lathener 400-m-Asche-Cup gewonnen. Im Finale unterlagen Luca Gebhardt und Oscar Marin mit 7:13. Bei bester Bewirtung spielten 56 Teams. (Quelle, Foto: Andreas Wiggerthale, 18.07.)
DPV![]()
Quartett für WM 3:3
in Thailand nominiert
Tehina Anania (Achern), Tobias Müller (Horb), Moritz Rosik (Düsseldorf) und Fabian Vonberg (Mannheim) vertreten im November die deutschen Farben bei der Triplette-WM in Khon Kaen (Thailand). Zu hören war, dass Bundestrainer Sascha Koch diesmal auf seine stabilsten Tireure, Matthias Laukart und Daniel Reichert (beide Horb), verzichten muss. Für Anania und Vonberg ist es der erste EM/WM-Einsatz. (Quelle: DPV, 15.07.)
Trainer![]()
Erstmals im Osten
Schönebeck an der Elbe (Sachsen-Anhalt) war vom 8. bis 14. Juni Ausbildungsort für zehn angehende C-Trainer Breitensport aus fünf Landesverbänden. Ein ausführlicher Bericht » über den inhaltlich renovierten Ausbildungsgang findet sich jetzt beim DPV. (11.07.)
Brinkum![]()
Zwei mit dreien
Martin Kuball (OHZ) und Rainer Fickert (HB) haben am DO 09.07. das abendliche Super-Mêlée bei Jahn Brinkum mit drei Siegen beendet. Dritter mit zwei Siegen wurde Reinhard Siepert (re.) vom gastgebenden Verein, der „lecker Bratwurst und prima Wetter“ servierte. (Quelle, Foto: Harald Lukaschek, 10.07.)