Menüptank.de :: News-Archiv 2019_05

Kurz gemeldet - 2

Super-Melee

Brinkum lädt ein

Neben dem monatlichen Noc­turne (MI 03.07. ab 18 Uhr) kündigt Jahn Brinkum auch sein 15. Frei­marktsturnier an. Das wird am SA 19.10. um 11 Uhr beginnen. Wer dann Super-Mêlée spielen mag, melde sich per E-Mail ». (Quelle: Harald Lukaschek, 02.07.)

DPV

Gründlich gesäubert

News-Beiträge, die der Autor dieser Website als DPV-Ranglistenschreiber unter seinem Namen für die DPV-Website geschrieben hatte, sind nun nachträglich anonymisiert worden. Als Autor wird nun ultrapress genannt. Na, sauber!  (02.07.) 

TOUR

Andreas Menzen siegt

Bei der 4. Tour-Etappe, die am SO 30.06. knapp 50 Kugelfreunde in die Bremer Neustadt lockte, konnte nur Andreas Menzen alle fünf Partien gewinnen. Silber und Bronze holten sich Uwe Stöhr und Günter Lünstedt. In der Gesamt­wertung liegen Thomas Berger, Jens Habermann und Uwe Emde mit je 13 Siegen vorn. (Quelle: jadeboule.de, 01.07.)

Wilhelmshaven

2:2 in der Ruscherei

Nach Absage im Vorjahr macht Wilhelmshaven einen zweiten Anlauf zum 1. Wattenmeer-Cup. Der soll am SA 24.08. für 32 gemeldete Duos in der Ruscherei (Ubbostraße) stattfinden. E-Mail » (30.06.)

Ahlem

Neue Bezirksmeister

Monika Gottfried und Rudi Klinge sind neue Bezirksmeister im 2:2 mixte. 20 Teams spielten am SA 29.06. beim SV Ahlem. (Quelle: planetboule, 01.07.)

Frankreich

Mixte-Außenseitersieg

10:2 hatten Frankreichs Top-Spielerin Audrey Bandiera und Rocky Ratqueber (Foto) schon geführt und dann das Finale der frz. Mixte-Meisterschaft am SO 30.06. noch mit 12:13 verloren; also gab's nur Silber - wie 2018. Neue Mixte-Meister sind nun Emilie Dubouchaud und Chris­tophe Trembleau. Prominente Verlierer des Wochenendes waren Sandrine Poinsot und Damien Hureau (1/2), Beji Mouna und Joseph Molinas (1/4) sowie Dylan Rocher und Christine Saunier (1/8). (Quelle: boulistenaute.com, 01.07.)

Berlin

Enormer Andrang

Ganze vier Teams haben sich für die DM-Quali 2:2 mixte im LV Berlin gemeldet. Drei DM-Startplätze stehen zur Verfügung. (Quelle: LVPB, 30.06.)

Osnabrück

Klack in der Nacht

Ein Doublette-Nocturne nach Schweizer-Modus steigt am SA 27.07. bei Klack Osnabrück am Bröckerweg.  Die Klack-Nacht beginnt um 19 Uhr. (Quelle: Martin Becker, 27.06.)

NPV-LM MIXTE

Oldenburg: Auf neuem Geläuf

Schwer ins Zeug gelegt haben sich die Oldenbouler, um ihr ohnehin schon gutes 29-Felder-Terrain am Otterweg noch besser zu machen. Für einen fünfstelligen Betrag wurden große Mengen von dunklem Grobschotter, von gelbem Split  und anderen Schüttungen eingebracht, um möglichst vielfältige Boule-Böden zu schaffen. Operation bestens geglückt.

Davon überzeugen konnten sich am SA 06.07. jene 35 gemischten Doppel, die in drei Schweizer-Runden um das Startrecht beim LM-mixte-Finalturnier kämpften. Am bestens gelang dies Sieglinde Martens und Olaf Wätjen vom VfL Rastede, die bei ihren drei Siegen 24 Pluspunkte sammelten. Den 13. und letzten Sonntagsplatz erspielten sich Elfi Baluch und der Autor mit zwei Siegen und nur vier Pluspunkten.

e. B. - 06.07.2019

Wiedensahl

Per Münzwurf zum Sieg

Mika Everding und Sascha von Pleß sowie Thomas Hucke und Till Goetzke fuhren als Favoriten zum 9. Max-&-Moritz-Cup am SO 30.06. und als Sieger wieder nach Haus. Bei bis zu 38° C gewannen beide Duos alle fünf Schweizer-Runden. Auf die sechste und finale Runde wurde verzichtet; per Münzwurf ging Platz 1 an Everding und von Pleß, die mit Buschboulerin Barbara Sölter fürs Siegerfoto posierten. 62 Doublettes waren der Einladung nach Wiedensahl gefolgt.

Quelle und Foto: www.busch-bouler-wiedensahl.de - 02.07.2019

DPV-Kader

Vier zur EM, drei ins Aus

Raphael Gharany, Marco Lonken, Moritz Rosik und André Skiba sollen den DPV bei der Triplette-EM vertreten,  die vom 19. bis 22. September in der bulgarischen Schwarzmeer-Stadt Albena ausgetragen wird. Dies hat Bundestrainer Philipp Zuschlag im Rahmen eines Interviews für die DPV-Website mitgeteilt. Möglicher Reservemann ist der Münchener Vincent Probst. Aus dem WM-Team, das sich 2018 mit Erreichen des 1/4-Finals für weitere Einsätze empfohlen hatte, sind Robin Stentenbach und Sascha Löh herausgefallen. Keine Hoffnung auf weitere Einsätze können sich Jan Garner, Pascal Keller und Jannik Schaake machen. Die drei, die Zuschlag als exzellente Pétanque-Sportler, coole Typen, die sich immer vorbildich verhalten haben, bezeichnet, werden ab 2020 nicht mehr zur Natio­nal­spieler-Auswahl gehören. Letzter VFPS-Name im DPV-Kader ist damit der von Lea Mitschker.

Quelle: DPV - 02.07.2019

NPV > Mixte-LM

48 müssen zweimal ran

Nichtantritt hat bei dieser LM negative Auswirkungen

122 Paare haben sich für die NPV-Mixte-LM am ersten Juli-Wochenende gemeldet. Da kein Ausrichter für ein so großes Starterfeld gefunden wurde, verteilt sich der Wettstreit um Medaillen und DM-Tickets auf zwei Tage. 16 Teams greifen dank satter Ranglisten-Punktzahl (> 116) erst am Sonntag ins Geschehen ein, wenn Finalgastgeber VfL Eintracht Hannover 64 Paare empfängt.

HANNOVER - OLDENBURG 35 : 13

Wegbleiben?

Kurzfristige Ausfälle von gemeldeten Teams sind immer möglich, bei einer zweiteiligen LM aber eventuell besonders ärgerlich. Je mehr Ranglisten-Punkte ein Team mitbringt, desto eher wirft sein Fehlen am Samstag die Zuteilung der Sonntagsplätze über den Haufen. Wettbewerbsver­zer­rung ist dann unvermeidlich. Geradezu unsportlich wird's, wenn ein Team am Sonntag wegbleibt und damit einem anderen Team die Chance auf DM-Quali und RL-Punkte raubt. Für die 16 gesetzten Teams gilt: Grundloses Fehlen führt zur LM-mixte-Sperre 2020. Alle 122 Teams sind also auf­ge­rufen, ihren evtl. Ausfall dem NPV so früh wie möglich zu melden. Der Austausch eines Spielpartners zwischen SA und SO ist nicht zulässig.

Die anderen 106 Teams kämpfen am Samstag teils beim PC Oldenburg, teils bei Eintracht Hannover um die restlichen 48 Sonntagsplätze. Den Wunschort Oldenburg hatten 32 Teams, den Wunsch­ort Hannover hatten 74 Teams angeklickt. Alle Spielort-Wünsche wurden berücksichtigt. Demnach werden in Hannover 35 und in Oldenburg nur 13 Startplätze ausgespielt; dieses Verhältnis von 35:13 ist annährend identisch mit dem Verhältnis von 3.466 zu 1.260 Ranglistenpunkten, die mit den Teams auf die beiden Vorturnier-Orte entfallen. Diesen Proporz schreibt die LM-Richtlinie vor. Schade nur, dass die Rangliste nicht auf einen aktuellen Stand gebracht werden konnte.

GESETZT. Daniela Volpini und Sören Sölter (Bad Nenndorf, Wiedensahl) hatten bei der DM 2018 das 1/4-Finale erreicht und haben den Anspruch auf ein DM-Ticket 2019 beim NPV angemeldet. Dasselbe gilt nun auch für Jan-Philipp Krug und Jennifer Schüler, die im Vorjahr im DM-1/8-Finale standen. So werden nur 14 der 16 DM-Tickets des NPV ausgespielt.

NEUES PAAR. Zu Ende geht auch eine kleine Serie: Dreimal in Folge, 2016 bis 2018, hatten Anne Hübchen und Jan Garner (li.) das Mixte-LM-Gold geholt. Diesmal fehlt die Krähenwinkel-Spielerin auf der Melde­liste. Garner ist mit Ehefrau Lea gemeldet.

Startliste beim NPV »

Datenquelle: NPV, Foto: Archiv 2017 - 18.06.2019, ergänzt 01.07.

Am Ende souverän: Martin Kuball, Sylvain Ramon, Jan Garner

Bremen

Ein echtes Sommer-Turnier

Eine Überraschung wäre möglich gewesen. In Runde 2 hatte ein Team der ausrichtenden boule-gemeinschaft Bremen schon mit 12:6 geführt. Doch Jan Garner, Martin Kuball und Sylvain Ramon vom VFPS Osterholz traten kurz aufs Gaspedal und marschierten bei schweißtreibendem Wetter durch bis ins Finale des Bremer Sommer-Turniers, wo sie sich mit 13:3 gegen Jörn Herzog, Nils Schön und Jonas Lohmann aus Jever und Oldenburg durchsetzten.

Ranglistenfrage

Die NPV-Regularien » sagen: Bei Schweizer System gibt's Punkte ab mindestens drei Siegen. Die Formel lautet:

Punkte = (Siege - 2) x 2

Diese Punkte zählen aktuell dreifach. Die Turniersieger erhalten also (6 - 2) x 2 x 3 = 24 Punkte, sofern sich denn bald mal jemand findet, der die Ranglisten aktualisiert.

Stark aufgespielt bei diesem NPV-Ranglistenturnier am SA 29.06., das erst­mals im Schweizer System ausge­tragen wurde, hatten auch die Hannoveraner Bernd Hoffmann, Matthias Helweg und Steven Panther. Sie verpassten mit 4:13 den Finaleinzug gegen das VFPS-Trio, während im zweiten Halbfinale Volker Frömbsdorf, Horst Schmidt und Christian Garbade (Essel, SGF Bremen) mit 1:13 unterlegen waren. Die komplette Plat­zie­rungsliste der 52 teilnehmenden Teams gibt's hier ».

Saturday for future gleich nebenan

Leichte Aufregung hatte es am Morgen beim Veranstalter gegeben, als bekannt wurde, dass mehrere tausend Teilnehmer einer Klimaschutz-Demo zur Abschluss­kundgebung auf die angrenzende Parkwiese kommen würden (Foto unten).

Doch das direkte Nebeneinander von Politik- und Boule-Event blieb komplett reibungslos. Den Demonstranten hätte übrigens positiv auffallen können, dass die bg Bremen ihr reichhaltiges Verpflegungsangebot fast komplett auf Mehrweg-Geschirr servierte und so die üblichen Plastik-Abfallberge vermied.

Als Schiedsrichter hielten sich Olaf Schubert, Bernd Janßen und der Autor weitestgehend im Hinter­grund. Die Forderung nach geschlossenem Schuhwerk zwängte allerdings einen Teilnehmer in Gummistiefel. Ob das von einer Spielerin aus Hannover getragene Bikini-Top noch als korrekte Bekleidung gelten könne, die Art. 38 des Reglements allgemein verlangt, war eine am Rande vielfach diskutierte Frage. Die Schiedsrichter-Antwort war an diesem sehr heißen Tag ein gequältes Ja.

Klimaschutz sollte auch der Boule-Szene ein Anliegen werden.

30.06.2019

HANS-GUCK-INS-DISPLAY. Je schöner das Wetter, desto mehr füllt sich der Kieler Schrevenpark mit Joggern, Radlern und Spaziergängern. Die müssen sich die lauschigen Parkwege einmal im Jahr mit jenen Boule-Spielern teilen, die das Kieler-Woche-Turnier bestreiten. Am 22./23.Juni gab's die immerhin schon 36. Auflage dieser Veranstaltung. Und wieder einmal war das Miteinander von Kugelwerfern und Fla­neuren nicht völlig reibungslos. Einer, der den Blick ganz und gar nicht vom Smartphone lösen konnte, stolperte über eine am Boden liegende Kugel. Hoppla, autsch. - Die Reaktion der betroffenen Boulisten war auch nicht lustig. (e. B. - 25.06.)

Mit Sonnenschutz zum Schwalbe-Sieg über Jever und Luhden

Niedersachsenliga

Noch acht Abstiegskandidaten

Rg Team Pkte
1.. Krähen 1 6:2
2. Krähen 2 5:3
3. Jever PC 5:3
4. Göttingen 5:3
5. Osnabrück 4:4
6. Rettmer 4:4
7. Schwalbe 4:4
8. Magni-Bouler 4:4
9. SGF Bremen 4:4
10. Bad Nenndorf 3:5
11. Luhdener SV 3:5
12. PC Varel 1:7

Auch der vierte und vorletzte Spieltag der Nie­der­sachsenliga, der am SO 23.06. von Meister Krähenwinkel und Vizemeister Bremen aus­ge­richtet wurde, hat noch nichts ent­schie­den. Während noch immer vier Teams intakte Titelchancen haben, müssen alle übrigen acht Mannschaften bem Liga-Finale am SA 31.08. weiterhin um den Klas­sen­erhalt kämpfen. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf die Abstiegs­ränge kann sich auch Klack Osnabrück als Tabellen-Fünfter noch nicht in Sicherheit wiegen. Umgekehrt ist selbst für Tabellen-Schlusslicht  Varel, das per 3:2 über den FC Schwalbe am ersten Spieltag seinen einzigen Punkt verbuchen konnte, noch nicht aller Tage Abend: Mit drei Siegen über Bremen, Braunschweig und Bad Nenndorf wäre das rettende Ufer noch erreichbar. - Ein dickes Lob gebührt erneut dem Ligabeauftragten: Schon am Montagvormittag hatte Armand Pampovs die neue Tabelle » publiziert.

Quelle: NPV - 24.06.2019

Kurz gemeldet - 1

bERLIN

18 Monate ohne

Lizenzentzug bis Ende 2020 - mit dieser Sanktion reagiert der LV Berlin auf einen Vorfall bei seiner Triplette-Meisterschaft am SO 02.06. Der Bestrafte hatte einem Gegner Prügel angedroht und war nur durch das Einschreiten Dritter an Tätlichkeiten gehindert worden. (Quelle: LPVB, 27.06.)

Frankreich

Dicke Überraschung

Als am SO 23.06. in Fréjus das Finale der frz. Triplette-Meister­schaft angepfiffen wurde, da waren sämtliche Favoriten längst ausgeschieden, darunter auch die Titelverteidiger und Lokalmatadoren Lacroix, Rocher und Robineau. So ging der 74. Triplette-Titel erstmals ins Département Haute-Saône, und zwar an Claudy Winter, Georges Feltin und Kévin Prud'homme. (Quelle: boulistenaute, 25.06.)

Frankreich

Schnell rehabilitiert

Nach dem desaströsen Auftakt bei den Masters de Pétanque hat die Equipe Rocher am zweiten Spieltag überzeugt. Im Finale von Chateau­renard am DO 20.06. verpassten Rocher, Suchaud und Quintais dem Team Marokko eine Fanny. Die Equipe de France bleibt auf Platz 1 der Gesamtwertung. (24.06.)

Liga

Schon fertig

Mit dem BC Mechenhard steht seit SO 23.06. der bayrische Ligameister schon fest. Die Youngster-Crew aus Erlenbach in Unterfranken beendete die Saison mit 7:1 Punkten. Ratisbonne Regensburg, ehedem mehrfach Meister, steht mit 0:0 Punkten am Tabellenende. (Quelle: BPV, 24.06.) - Die BaWü-Liga endet am SA 29.06. Der BC Achern geht mit zwei Punkten Vorsprung auf Verfolger FT Freiburg in den letzten Spieltag. (Quelle: BBPV, 24.06.)

DM 3:3

Engagement gewürdigt

Das 30-jährige Bestehen des NPV mit der Ausrichtung der Triplette-DM zu feiern war offenbar eine gute Idee. Das lesens­werte Resümee des DPVverteilt jede Menge Best­noten für Spielfelder, Verpflegung, Zuschauer-Interesse und das Kurpark-Flair in Bad Pyrmont: Der NPV hat hier die  Messlatte hochgelegt. (19.06.)

DPV-DM-Bericht »

DPV

Neuer Beauftragter

Mit Herbert Dressbach (Hessen) hat der DPV das neue Amt eines Länderpokal-Beauftragten besetzt. Der Veranstaltungsort für den Länderpokal am 9./10. November 2019 ist unbekannt. Beauftragte für die Bundesliga und für die Rangliste scheint es weiterhin nicht zu geben. (18.06.)

turnier

Die Nacht zum Tag

Beinahe taghelle LED-Lichter sind dem FSV Füchtenfeld auf seiner 16-Bahnen-Anlage aufgegangen. Eingeweiht werden sie am FR 28.06. ab 16:30 Uhr mit einem Mixte-Turnier (2:2) über vier zeitbegrenzte Runden plus Finale. Teams melden sich per E-Mail ». (Quelle: Albin Arndt, 18.06.)

fRANKREICH

Starkes Comeback

Bruno Le Boursicaud hat am SA 15.06. in Montpellier vor dichtgefüllten Zuschauerrängen das Finale der Odyssée des Champions gewonnen. Obwohl glänzend aufgelegt, konnte Dylan Rocher den 13:11-Sieg des früheren WM-Spielers, der zuletzt etwas in den Hintergrund getreten war, nicht verhinden. Das Finale dieses Tête-Events, zu dem zwölf Top-Spieler eingeladen waren, wurde ausnahmsweise mit je vier Kugeln ausgetragen. (Quelle: boulistenaute.com, 1606.)

Termine

Hauptstadt-Turniere

Berlins Pétanquer können sich, so meldet der Landesverband, noch auf zwei Doublette-Events im Juni freuen:. Am SO 23.06. ist Zehlendorf 88 der Gastgeber; am SA 29.06. empfangen die Lincke-Bouler am gleichnamigen Ufer des Landwehrkanals. (13.06.)

DM 3:3

Titel geht erneut an NRW

Der deutsche Triplette-Meister kommt auch 2019 aus Nordrhein-Westfalen. Im Finale der DM, die am 15./16.06. in Bad Pyrmont vom NPV ausgerichtet wurde, setzten sich Florian Korsch, Robin Stentenbach und Moritz Rosik (Godesberg, Düsseldorf) mit 13:10 gegen BaWü13 durch. Das Team mit Ex-Nationalspieler Sönke Backens, Matthias Laukart und Tobias Fehrenbach hatte im 1/4-Finale die Titelverteidiger aus Düsseldorf mit 13:8 bezwungen. Für Pointeur Florian Korsch (re.) war's das zweite DM-Finale 2019; in Berlin hatte es an der Seite von Zeki Engin nur zu Silber gereicht.

Der LV NRW untermauert seine Triplette-Stärke: In den vergangenen zwölf Jahren ging dieser Titel siebenmal  an reine NRW-Teams, aber nur ein­mal nach Baden-Württemberg (2014). Die NRW-Vormacht zeigte sich auch im B-Turnier, das Klemens Mattes, Whassim Khemiri und Philipp Hönig aus Düsseldorf, Marl und Köln gewannen. Finalgegner war NRW21 mit den Kölnern Thomas Fortmann, Klaus Krüger und Werner Bönig.

Im DM-1/8-Finale hatten die Landesverbände BaWü (4x), Hess (4x) und NRW (6x) dominiert, ergänzt durch je ein Berlin- und ein Saar-Team. Fünf Landesverbände, darunter auch der NPV, hatten da schon die Kugeln gepackt.

Endstation 1/16-Finale für Niedersachsen/Bremen

Von ursprünglich 15 NPV-Teams hatten NiSa04 um Peter Menke, NiSa06 um Olaf Koschewski und NiSa09 um Tobias Herbel das 1/16-Finale erreicht, dort aber verloren. So war der gastgebende Landesverband am Sonntag nur noch mit zwei Teams im B-Turnier aktiv: NiSa02 um Honoré Balié (kam bis Halbfinale) und das Nachrücker-Team NiSa07 um Daniela Volpini.

Die Poule-Runden am Samstag

Wie sich die Landesverbände Berlin, Nord und Niedersachsen/Bremen in der Poule-Phase geschlagen hatten, zeigt die folgende Übersicht:


BERLIN - 4 Teams - 7 Siege aus 10 Partien

70,0 %

Die Hauptstädter agierten souverän. Der Lohn: ein Startplatz mehr in 2020.


LV NORD - 6 Teams - 3 Siege aus 15 Partien

20,0 %

Das ersatzgeschwächte Nord-Aufgebot verpasste komplett das DM-Hauptfeld. Alle drei Qualitätsstartplätze.sind nächstes Jahr futsch.


NIEDERSACHSEN - 15 Teams - 12 Siege aus 36 Partien

33,3 %

Ein einziges NPV-Team ging mit zwei Poule-Siegen den direkten Weg ins DM-Hauptfeld: Angelika und Peter Menke mit Matthias Steep. Vier Teams folgten per Barrage-Sieg. Unterm Strich gehen zwei Startplätze verloren.

Unter den elf NiSa-Teams, die ihr Auftaktspiel verloren, waren drei Poule-gesetzte Teams, eines davon war NiSa01 mit Garner, Keller und Ramon, die sich danach aber noch ins 1/32-Finale spielten, wo sich BaWü02 mit Daniel Orth als zu starker Gegner erwies.

Kurzfristig ausgefallen war Sascha von Pleß (krankheitsbedingt), der mit Mika Everding und Domi­nique Tsuroupa als NiSa07 gemeldet war. Eingesprungen sind Holger Dahne, Daniela und Thomas Volpini (BF Bad Nenndorf, Nachrücker09).


Teams mit Poule-Erfolg

Die Neuverteilung von 64 Qualitätsstartplätzen nach Poule-Erfolg sieht die süddeutschen Landesverbände auf der Gewinnerseite. NPV, Nord und NRW verlieren hingegen zusammen neun DM-Tickets.

BaWü Bay Berl Hess NiSa Nord NRW Ost RhPf Saar
2019 15 7 3 11 5 0 12 2 4 5
2018 10 5 2 10 7 3 16 1 5 5
Δ + 5 + 2 +1 + 1 - 2 - 3 - 4 + 1 - 1 ± 0

Datenquelle: dm aktuell, Foto: boule devant  - 15.06.2019, ergänzt 16.06.

NPV-Doublette-LM 2017 im Kurpark von Bad Pyrmont

DM 3:3

Sie kommen nach Pyrmont

Zur Feier seines 30-jährigen Bestehens richtet der NPV am 15./16. Juni die 43. DM Triplette aus, und zwar in Bad Pyrmont. Der Kurpark dort hat sich bei NPV-Landesmeisterschaften schon als tadellose Pétanque-Location bewährt.  Hier ein paar Fakten zum Starterfeld.

Kleine Brötchen. Mit nur 27 Teams entsendet BaWü als größter LV sein bislang kleinstes Aufgebot. Vor sieben Jahren war man noch mit 42 Trios angerückt. Bei den beiden letzten DMen verlor BaWü zehn Startplätze. (Am FR 14.06. wurden die ersten vier BaWü-Startnummern geändert.)

Fremdgänger. 27 Leute starten für einen fremden Landesverband. Sechs davon kommen aus dem LV NRW, der selbst aber nur eigene Leute nach Pyrmont schickt. Der NPV bringt hingegen gleich fünf Externe an den Start, hat aber nur einen Legionär: Till Goetzke spielt im Team BaWü06.

Der LV NORD entsendet zwar nur sechs Teams, hatte aber kurzfristig noch vier Änderun­gen zu melden: Paul Kruck, Dirk Brosowski und Klaus-Dieter Salzmann ersetzen einzelne Spieler. Nord06 wurde mit einem Nachrücker-Trio aus Bergedorf besetzt.

Frauenrekord. Im Vergleich seit 2009 ist dies die weiblichste Triplette-DM. 55 Frauen (14,3 %) wurden gemeldet. Der bisherige Bestwert (53) wurde 2017 erreicht. Bei einem Frauenanteil von ca. 26 % an den Lizenzen ist man aber auch von relativer Parität noch weit entfernt. Die Frauen verteilen sich auf 39 Mixte-Formationen und drei reine Frauen-Teams: Hess15 um Natascha Sieling, NiSa15 um Ulrike Benning und Saar02 mit Eileen Jenal, Verena Gabe und Anna Lazaridis (DPV-Kader). Aus den Top 10 der Frauen-Rangliste fehlen Muriel Hess, Jennifer Schüler und Anna-Maria Bohnhoff.

Familiär. In immerhin zwei Teams bleibt man ganz unter sich: Bay06 mit Stefani, Christoph und Markus Probst sowie RhPf05 mit Susanne, Werner und Fabian Vonberg.

Club-Vielfalt. Die 384 Gemeldeten kommen aus 142 Vereinen. Düsseldorf sur place (9) und TSV Krähen­winkel (8) sind am stärksten vertreten. Nur 38 Teams (29,7 %) sind einem einzigen Verein zuzuordnen, ansonsten wird Club-übergreifend kooperiert..

Favoriten. Als Titelverteidiger zählen die Düsseldorfer Toufik Faci, Philipp Nier­mann und Marco Schumacher (NRW02, Foto: DPV) erneut zu den Top-Favoriten. Die Vorjahres­fina­listen Jean-Luc Testas und Philippe Jankowski, die gerade beim Düsseldorf ouvert groß auftrumpfen konnten, haben Burkhard Rudolph durch 55plus-Meister Daniel Härter ersetzt (BaWü04). Anspruch auf Gold können auch die Meister der Jahre 2015/2016 anmelden: Mika Everding, Sascha von Pleß und Dominique Tsuroupa starten als NiSa07.

Nach Punkten. 262 DM-Starter (68,3 %) sind bereits im DPV-Ranking gelistet. Aus den Top 10 fehlen nur die Lübecker Burkhard Rudolph und Oscar Hodonou

Top-Teams nach DPV-Ranglistenpunkten
1. NRW02 Faci / Schumacher / Niermann 378
2. NRW06 Korsch / Rosik / Stentenbach 373
3. BaWü02 Orth / Reichert / Wagner 315
4. NiSa01 Garner / Keller / Ramon 278
5. NiSa07 Pleß / Tsuroupa / Everding 259
6. BaWü04 Härter / Jankowski / Testas 254
7. Bay04 Löh / Probst / Lonken 239
8. BaWü01 Koch / Koch / Schaake 207
9. NRW03 Streise / Berisha / Streise 193
10. BaWü06 Skiba / Bräutigam / Goetzke 183

Auch gemessen an den
RL-Punkten ist das Düsseldorfer Trio um Toufik Faci erster Titelanwärter, allerdings fast ohne Vorsprung auf Robin Stentenbach, Florian Korsch und Moritz Rosik aus Bad Godesberg und Düsseldorf. Im Team Bay04 stehen mit Sascha Löh (Saar) und Marco Lonken (NRW) gleich zwei Externe (aus dem DPV-Kader).

ergänzt 12.06.2019, aktualisiert 14.06.

Düsseldorf

Zwei waren zweimal vorn

Philippe Jankowski (BF Malsch) und Jean-Luc Testas (BSC Neunkirchen) haben nicht nur die Trophée sur place am SA 08.06. gewonnen, sondern sich auch tags drauf beim 33. Düs­seldorf ouvert durchgesetzt, dort spielten sie mit Patricia Stöckbauer (BF Malsch). 133 Triplettes aus dem In- und Ausland waren der Einladung von Düsseldorf sur place zum zweiten DPV Masters des Jahres gefolgt. Für die beste NPV-Platzierung sorgten die VFPS-Bundes­liga­spieler Mika Everding und Sylvain Ramon (SR13), die mit dem Düsseldorfer Philipp Niermann erst im Finale klein beigeben mussten. Die beste Plat­zierung eines DPV-Kaderteams erreichten Jan Garner, Jannik Schaake und Sascha Koch, die im Halbfinale auf die späteren Turniersieger trafen. Einen guten 5. Platz belegten Vincent Probst, Sascha Löh und Marco Lonken.

Bemerkenswert: Am Start war mit Claude Azema (Foto) auch der Chef des Pétanque-Weltverbands FIPJP; er kam mit Franck Millot und Eric Motte bis ins Achtelfinale des A-Turniers.

Quelle: petanque-aktuell.de, Foto: Archiv - 10.06.2019

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