WUNDERBARE IDEE, WUNDERBAR DURCHGEFÜHRT

(Stand: 08.10.) Mit dieser überschwänglichen Wertung hat sich Harald Lukaschek von Jahn Brinkum nach dem dritten und letzten Spieltag für den Solidaritätspokal bedankt. Aber auch bei nüchterner Betrachung fällt das Fazit dieser seltsamen Veranstaltung weitgehend positiv aus:

 Vielen Dank für den Solidaritäts­pokal. Wir hatten sehr schöne Begegnungen und viele neue Boulespieler kennen gelernt. Für unser Team war es eine Bereicherung in dieser Zeit.

Kirsten Wenthe, SV Hattendorf (20.09.20)

Der Solidaritätspokal hat nach der langen, sich bis in den Sommer reinziehenden Corona-Pause das Boule-Geschehen in Niedersachsen/Bremen wieder in Gang gebracht und ein wenig Wettkampfwürze serviert, ohne dass dafür unnötige Infektionsrisiken in Kauf genommen wurden. Anständig Abstand halten, das war vor dem Hintergrund wieder steigender Covid-19-Fallzahlen auch am letzten Spieltag die Devise. Auf der Habenseite steht auch, dass über 1.900 EUR für wohltätige Zwecke gespendet wurden. Der größte Anteil der bezifferten Spenden (43 %) ging an Ärzte ohne Grenzen e. V., gefolgt von Sea-Watch. - Kritisch anmerken ließe sich, dass es insbesondere am letzten Spieltag zu mehreren arg einseitigen Begegnungen gekommen ist, die weder für Verlierer noch Gewinner sehr vergnüglich sind. Hier hätte man bei der Zusammenstellung der Paarungen vielleicht die vermutliche Spielstärke etwas höher gewichten und dafür ggf. etwas weitere Anfahrtswege in Kauf nehmen sollen.

CHARITY-CUP
Bis in Detail hat der Hessische Pétanque-Verband das Konzept des Solidaritätspokals übernommen. Klasse auch, dass er 500 EUR stiftet, über deren wohltätige Verwendung die drei bestplat­zierten Teams entscheiden dürfen. Der Vorschlag an den NPV-Vorstand, etwas Ähnliches zu tun, wurde jetzt (drei Wochen nach der Vorstandsentscheidung) negativ beschieden. Die NPV-Satzung schreibe vor, dass Gelder nur für satzungsgemäße Zwecke ausgegeben werden dürfen. (23.07.)

DANKE

Im Vorfeld hatten sich rund drei Dutzend Leute, die per E-Mail um ihre Meinung gebeten  worden waren, mit konstruktiven Ideen zu Wort gemeldet oder einfach nur ihre Zustimmung signalisiert. Ein guter Teil der Anregungen, allen voran der Verzicht auf die ursprünglich vorgesehenen Triplette-Spiele, wurde berücksichtigt. Danke auch an Michael Wiegräfe und Robby Lenthe, die sich als Mitglieder des Beirats zur Verfügung stellten und mich beraten hätten, sofern noch größere Entscheidungen über die Fortführung des Wettbewerbs zu treffen gewesen wären. Danke aber auch an alle Teams und ihre Captains, die ihre Spieltermine pünktlich wahrgenommen, ihre Ergebnisse fast ausnahmslos superprompt gemeldet und gelegentlich auch Fotos – wie zum Beispiel Alfelds Michael Schille-Schumacher vom Match gegen die Hamelner Bouletownrats (s. u.) – beigesteuert haben.

 

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