Der Pétanque-Neustart für Niedersachsen/Bremen im Corona-Jahr

DIE IDEE

Nach Absage der Wettbewerbe im DPV und NPV will der Solidaritätspokal einen Neubeginn wagen. Nicht um Preisgeld und Pokale soll es gehen, sondern um die Freude am sportlichen Kräftemessen, um die Wiederbelebung der Boule-Szene und ihres Zusammenhalts. Und zwar mit so schlanken Veranstaltungen, dass die Hygiene- und Abstandsregeln möglichst problemlos befolgt werden können. Derzeit (Mitte Mai) wäre die Durchführung des Pokals noch nicht gestattet. Aber sehr wahrscheinlich werden dem Open-Air-Sport bis August noch weitere Spielräume eröffnet.

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gründlich durchlesen.

Nebenbei stellt der Pokal klar, dass wir die Welt um uns herum nicht aus den Augen verlieren. Konkret: Als Startgeld zählt jede Spende ab 27 EUR. Vorgeschlagene Empfänger sind Organisationen, die Menschen auf der Flucht vor Krieg, Terror oder existenzieller Not zur Seite stehen, wie z. B. Seawatch, Seebrücke, SOS Mediterranee, Pro Asyl, Ärzte ohne Grenzen, lokale Flüchtlingsprojekte usw. An wen ihre Spende geht, das entscheiden die teilnehmenden Teams aber ganz frei. Kontrolliert wird nix.

MODUS 3 x 3 x 3 = 27

Drei Spieltage am Samstagnachmittag ab SA 08.08. im Abstand von drei Wochen, drei Runden pro Spieltag und drei Partien pro Runde: Das ist das Programm. Im Einsatz sind jeweils sechsköpfige Teams aus einem höchstens 10-köpfigen Vereinsaufgebot. Gespielt wird ausschließlich Doublette (Grund: einfacheres Abstandhalten als bei Triplette)..

Die Anmeldung >
ist freigeschaltet.

Die Begegnungen aller drei Spieltage werden vorab ausgelost, und zwar nach dem Prinzip der kürzesten Anreise. Vereinsinterne Duelle werden aber möglichst vermieden. Zwei gepaarte Teams können innerhalb des 3-Wochen-Korridors einen abweichenden Termin verabreden.

INFEKTIONSSCHUTZ

Alle staatlichen Vorgaben, die in Niedersachsen bzw. Bremen gelten, werden strikt eingehalten. Was Anfang August alles zu beachten sein wird, ist noch nicht abzusehen, wird aber rechtzeitig hier veröffentlicht. Zusätzliche Leitlinie ist das, was der DPV fürs Boule-Spiel in Corona-Zeiten empfiehlt. Zum Beispiel, dass keine direkt benachbarten Felder bespielt werden und jede/r immer nur ihre/seine eigene Zielkugel, ihr/sein eigenes Maßband usw. gebraucht. Sollten wieder steigende Infektionszahlen ein Verbot solcher Sportveranstaltungen nach sich ziehen, würden betroffene Spieltage ersatzlos ausfallen. Die Aktion wäre dennoch nicht sinnlos gewesen.

DANKE

Im Vorfeld hatten sich rund drei Dutzend Leute, die per E-Mail um ihre Meinung gebeten  worden waren, mit konstruktiven Ideen zu Wort gemeldet oder einfach nur ihre Zustimmung signalisiert. Ein guter Teil der Anregungen, allen voran der Verzicht auf die ursprünnglich vorgesehenen Triplette-Spiele, wurde berücksichtigt.

 

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